Großenkneten - Seit etwa acht Jahren sorgt sie für weihnachtliche Atmosphäre auf der „Nikolausmeile“ in Großenkneten und auch danach in den Wochen bis Weihnachten: Die Krippe mit lebensgroßen Figuren beim alten Feuerwehrhaus war die Idee von Gastronom Jürgen Röhrke. Er suchte Sponsoren und baute sie nach und nach weiter aus. Maria und Josef, das Jesuskind, die Heiligen Drei Könige, Schäfer, Schafe, Esel und Kuh – sie alle finden in dem hölzernen Stall Unterkunft.
Jürgen Röhrke hatte seinerzeit mit der Firma, der das Grundstück gehört, eine Vereinbarung getroffen, dass der Platz im Advent für die Krippe genutzt werden kann und auch der Strom dafür zur Verfügung gestellt wird. Dafür hält Röhrke den Platz das ganze Jahr über in Ordnung, mäht den Rasen, pflegt die Beete.
Die Figuren, die die restlichen elf Monate des Jahres bei Familie Heino Meyer lagern, müssen zum Advent auf- und später wieder abgebaut werden. Abends verschließt Röhrke den Stall, um dem Vandalismus keinen Vorschub zu leisten. Jürgen Röhrke (66) will nun die ehrenamtliche Betreuung der Krippe an einen Nachfolger übergeben. „Mir wird das alles zu viel“, sagt er. Bislang hat sich noch niemand gefunden.
Auch den Bürgervereins-Vorsitzenden habe er angesprochen, jedoch noch ohne Resonanz, so Röhrke. „Wenn sich keiner findet, wird die Krippe verkauft und der Erlös für einen gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt“, sagt Jürgen Röhrke.
Er hofft aber, dass sich bis Weihnachten vielleicht doch noch jemand findet, der die Aufgabe übernehmen möchte. „Der- oder Diejenige sollte es schon ernst meinen“, betont Röhrke. Er ist zu erreichen unter Tel. 0151/ 56392200.
