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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Deutscher Fernsehpreis: „Babylon Berlin“ gleich achtmal nominiert

20.12.2017

Köln Starke Serien, viele Nominierungen: Weil im zu Ende gehenden Fernsehjahr eine ganze Reihe aufsehenerregender Mehrteiler auf den Bildschirm gelangten, wurden jetzt gleich diverse Produktionen und Darsteller für den Deutschen Fernsehpreis benannt, teilte die 14-köpfige Jury am Dienstag mit. Der Fernsehpreis wird am 26. Januar in Köln in 24 Kategorien verliehen – eine TV-Übertragung ist nicht vorgesehen.

Spitzenreiter ist die von der ARD mitproduzierte Sky-Serie „Babylon Berlin“, die gleich mit acht Nominierungen ins Rennen geht. In sechs Kategorien ist „4 Blocks“ (TNT Serie) dabei, in fünf „Das Verschwinden“ (ARD) und in vier „Der gleiche Himmel“ (ZDF) nominiert. Im Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen bisher sechs Nennungen an die ARD, drei an das ZDF. Je eine Nominierung kommt auf RTL, ProSieben, Sky, TNT Serie, den Bayerischen Rundfunk und ZDFneo. Weitere Nominierungen sollen bekanntgegeben werden.

„2017 war ein enorm starkes Fernsehjahr“, sagte der Jury-Vorsitzende Lutz Carstens. „Es waren vor allem die horizontal erzählten Drama-Serien, die uns begeistert haben, und wunderbare Comedy-Serien, die mit Tempo und Schwung daherkommen.“ In der Geschichte des Preises könne 2017 als Jahr der starken Serien gelten.

In der Kategorie „Beste Schauspielerin“ konkurrieren Liv Lisa Fries („Babylon Berlin“), Julia Jentsch („Das Verschwinden“), Anna Schudt („Ein Schnupfen hätte auch gereicht“, RTL), Nadja Uhl („Tod im Internat“, ZDF) und Felicitas Woll („Nackt. Das Netz vergisst nie“, „Das Nebelhaus“, beide Sat.1) miteinander. Als „Bester Schauspieler“ treten Maximilian Brückner („Hindafing“, Bayerisches Fernsehen), Edin Hasanovic („Brüder“, ARD), Peter Kurth („Babylon Berlin“), Kida Khodr Ramadan („4 Blocks“) und Tom Schilling („Der gleiche Himmel“) gegeneinander an.

Hoffnungen auf einen Preis können sich folgende TV-Filme machen: „Katharina Luther“ (ARD), „Eine unerhörte Frau“ (ZDF) sowie „Zuckersand“ (ARD).

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