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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Nachruf: König der Seifenoper und Komödien-Meister

21.07.2016

Los Angeles Mit Julia Roberts als Straßenmädchen im Minirock und Richard Gere als reichem Freier zauberte Garry Marshall vor mehr als 25 Jahren das perfekte Traumpaar auf die Leinwand. Der „Pretty- Woman“-Regisseur machte Roberts über Nacht zum Hollywoodstar und inszenierte mit der Aschenputtel-Story seinen größten Filmhit.

Jetzt trauert Hollywood um den Komödien-Meister. Nach Angaben seiner Sprecherin starb der Filmemacher am Dienstag an den Folgen einer Lungenentzündung. Marshall habe zuvor einen Schlaganfall erlitten und lag in Kalifornien im Krankenhaus, wie Sprecherin Michelle Bega mitteilte. Der Regisseur wurde 81 Jahre alt.

Erst vor wenigen Monaten standen die Stars wieder Schlange, als Marshall die Besetzung für die Ensemble-Komödie „Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel“ zusammentrommelte. Neben Jennifer Aniston, Kate Hudson und Julia Roberts spielen auch Jennifer Garner, Jason Sudeikis, Timothy Olyphant und Hector Elizondo mit. Die Komödie soll Ende August in den deutschen Kinos anlaufen.

Auch die Besetzung für die Liebeskomödie „Happy New Year“ las sich wie die Gästeliste zu einer Promi-Party. Marshalls Film über Romanzen in der Silvesternacht in New York war auch eine Hommage an seine Geburtsstadt: Der Regisseur stammte aus der Bronx.

Vor „Pretty Woman“ war Marshall als Komödienschreiber, Produzent und Regisseur unter dem Spitznamen „König der Seifenoper“ in der Fernsehbranche bekannt. In den 70er Jahren hatte er sich das Drehbuch für „Männerwirtschaft“ ausgedacht und die erfolgreiche TV-Serie mitproduziert. Erst mit über 50 Jahren gab er mit der Komödie „Küß’ mich, Doc!“ sein Leinwanddebüt.

Tom Hanks castete er drei Jahre später als Yuppie-Unternehmer, der sich in „Nothing in Common – Sie haben nichts gemein“ um seinen Vater kümmern muss. Nach „Pretty Woman“ verschrieb sich Marshall ganz dem „Happy-End“-Genre: Er drehte Filme wie „Frankie und Johnny“ mit Al Pacino und Michelle Pfeiffer oder „Liebe auf Umwegen“ mit Kate Hudson. Und für die Liebeskomödie „Die Braut, die sich nicht traut“ holte er erneut Roberts und Gere vor die Kamera.

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