Wildeshausen - Der König ist wieder da: Rechtzeitig zum „Zuschnitt“ des Gildefestes traf am Dienstag Erik Beyer aus den USA in Wildeshausen ein. Fast einen Tag lang war er unterwegs.
Und auch General Kian Shahidi war nach Abstinenz im Vorjahr diesmal dabei. Der Fähnrich der Wachkompanie Thomas Seyffart hatte die Versammlung vorbereitet und u.a. „Beyer Brown Beer“ sowie zwei weitere Sorten besorgt. Das verordnete Rauchverbot galt in diesem Jahr übrigens auch wieder. Angesichts der großen Tradition für das Offizierskorps ein echtes Ärgernis.
Wie in jedem Jahr wurden der neue eiserne Vogel vom Schaffer sowie das neue Schild für die Königskette von der amtierenden Majestät zur Begutachtung vorgelegt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass das Gewicht der Königskette im Vorfeld amtlich beglaubigt werden muss.
Nachdem der General die Versammlung eröffnet hatte, folgte die Entlastung vom Fähnrich der Wache. Anschließend ging es um die Kosten des Gildefestes und die Offizierskasse, bevor es zur Braunbierverkostung ging. Und traditionell beschlossen wurde die wichtigste Versammlung des Gildejahres, zu der die Offiziere im großen Festanzug mit Zylinder angetreten waren, mit dem Absingen des „Wildeshauser Liedes“.
