Stuttgart - Nach der umstrittenen Orchesterfusion beim Südwestrundfunk (SWR) haben Klassikfreunde das neue SWR-Symphonierorchester beim Eröffnungskonzert in Stuttgart jetzt freundlich aufgenommen. Mehr als 90 Musiker des mit insgesamt 175 Mitgliedern nun größten Konzertorchesters Deutschlands bestritten die Premiere am Donnerstag unter Leitung des ungarischen Dirigenten Peter Eötvös.
Manche Zuhörer kritisierten aber erneut, dass die Fusion der beiden großen SWR-Rundfunkorchester nach 70 Jahren Eigenständigkeit eine „Tragödie“ sei. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hatte die vor mehr als vier Jahren beschlossene Fusion mit Sparzwängen begründet.
