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KONZERT Philharmonie kommt mit drei B

SVEN KAMIN

Frage:

Herr Semrau, das Konzert der Klassischen Philharmonie Nord-West in der Braker Christuskirche ist ja das zweite innerhalb weniger Monate in der Kreisstadt. Freuen Sie sich auf ihr Gastspiel in der Wesermarsch?

Semrau:

Ja, ganz klar. Unser erstes Konzert in Brake im letzten August war restlos ausverkauft, und es hat sehr viel Spaß gemacht vor den Menschen hier zu spielen.

Frage:

Sie spielen wieder in der Christuskirche. Wie haben sie das Gotteshaus als Konzertsaal in Erinnerung?

Semrau:

Die Christuskirche hat eine ganz hervorragende Akustik und vor allem viel Platz für das Orchester. Das ist sehr angenehm.

Frage:

Wer hat sie eigentlich, als eher im Süden Bremens beheimatetes Orchester in die Kreisstadt gelockt?

Semrau:

Dr. Hans-Werner Clasen hat uns in Hoya gesehen und uns dann mit hohem persönlichen Risiko als Veranstalter engagiert. Nach dem großen Erfolg des ersten Konzertes haben wir uns gleich noch auf zwei weitere Termine geeinigt – jetzt am 23. April und ein Festkonzert zum 150-jährigen Stadtjubiläum im Sommer.

Wir freuen uns natürlich, dass wir unseren Wirkungskreis jetzt auch immer weiter in den Nordwesten, zum Beispiel nach Brake oder Nordenham, wo wir auch schon gespielt haben, erweitern können.

Frage:

Die klassische Philharmonie besteht jetzt seit 1996. Hat sich das Orchester in dieser Zeit gewandelt?

Semrau:

Ja durchaus. Zuerst haben wir als Kammerorchester mit etwa 15 Mitgliedern an gefangen, das zum Großteil aus ambitionierten Laien bestand. Heute haben wir um die 50 Mitglieder, die zu 90 Prozent Berufsmusiker sind, zum Beispiel Erzieher an Musikschulen oder Musikstudenten aus Bremen und dem Landkreis Diepholz.

Mit dieser Besetzung, zusammen mit unseren Solisten wie jetzt Susanne Steinkühler an der Violine, sind wir auch in der Lage, zum Beispiel die großen Beethoven-Sinfonien zu bestreiten.

Frage:

Wie zum Beispiel jetzt in Brake Beethovens „Dritte“, die „Eroica“.

Semrau:

Ja genau, die haben wir vor neun Jahren auch schon einmal im Repertoire gehabt und nun war es gewissermaßen mal wieder an der Zeit.

Frage:

Die Beethoven-Sinfonie mag ja der eine oder andere noch im Ohr haben. Können sie auch zu den anderen beiden Teilen ihres Konzertes etwas sagen?

Semrau:

Nun ja, das Violinkonzert G-Moll von Max Bruch ist eines der großen Violinkonzerte der Romantik und durchaus auch nicht unbekannt. Und die Haydn-Variationen von Johannes Brahms sind mit ihrer beschwingten Art und farbigen Instrumentierung ein sehr geeigneter Konzertauftakt. Zudem finde ich auch die kleine Pointe, mit diesen drei „B“ – Johannes Brahms, Max Bruch und Ludwig van Beethoven – ein Konzert-Programm zu gestalten, gelungen.
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