Blumenwiesen sind die Netzwerke der Natur. Diese, auf den ersten Blick vielleicht überraschende, Analogie zum Bereich der Technik zieht die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH). Anlass ist eine neue Ausstellung, die Acrylgemälde der Künstlerin Renate Riemer zeigt.

Die 62-Jährige hat auf neun Gemälden kleine Biotope zum Leben erweckt, wie sie in der Wirklichkeit selten geworden sind. Löwenzahn, rote Taubnessel, Vergissmeinnicht, Sandnelken, Wiesenlabkraut, Glockenblumen, Kamille oder auch Vogelwicke sind die heimlichen Stars der Bilder. Um die Vorbilder in der freien Natur zu finden, hat Riemer das Pestruper Gräberfeld und sogar die alte Oldenburger Mülldeponie besucht. Durch die Grobspanplatten, die die weiße Leinwand ersetzen, gewinnen ihre Bilder eine verblüffende Plastizität.

„Blütenpflanzen und Gräser sind Nahrung für Insekten und andere Tiere, mit denen sie teilweise in Symbiose stehen. Naturbelassene Wegeseitenränder und Ackerrandstreifen (Blühstreifen) tragen zur Vernetzung der Biotope bei“, heißt es in einer Mitteilung der Naturschützer. Renate Riemer leitet die Ausstellungen in den BSH-Räumen seit zwölf Jahren. Es ist das vierte Mal, dass sie dabei ausschließlich eigene Arbeiten vorstellt. Die Hatterin ist seit 1988 Mitbegründerin und Vorsitzende des Künstlerkreises Hatten.

Zu sehen ist die Ausstellung in der BSH-Geschäftsstelle, Gartenweg 5, immer montags bis mittwochs, 8 bis 16 Uhr, donnerstags, 8 bis 19 Uhr, sowie freitags 8 bis 12 Uhr.

Die ersten Konfirmationen finden in der Wardenburger Kirchengemeinde traditionell in Benthullen statt. Pastorin Monika Millek hat bereits vor Ostern die ersten jungen Menschen in der Benthullener Kirche konfirmiert und damit mit allen Rechten und Pflichten in den Kreis der Gemeinde aufgenommen. Gemeinsam mit ihr ließen sich Farina Bonin, Sophie Feye, Frischa Hollje, Bjarne Oltmann, Nane Rabenberger, Nadine Riemer, Malte Schröder, Nadine Schröder und Kelvin Witte zur Erinnerung fotografieren. Neben vielen Schnappschüssen der Familienangehörigen drückte auch der Wardenburger Fotograf Friedrich von Essen ab und hielt den feierlichen Moment im Bild fest.