Weg von der „Ostdeutschen Heimatstube“ und hin zum „kulturellen Zentrum für ostdeutsche Geschichte“ – das möchte Dr. Idis Hartmann, seit einigen Jahren Geschäftsführerin und Kulturdezernentin der „Ostdeutschen Heimatstube“ mit „ihrem Museum“ in Bad Zwischenahn erreichen.
Die fachkundige Museologin ist bis zu ihrer Vertreibung in Schlesien im Bezirk Liegnitz aufgewachsen. An den Universitäten in Tübingen, Berlin, Basel und London studierte sie in den Fachbereichen Kunstgeschichte, Germanistik, Archäologie und Jura. „Dann habe ich promvoviert“, erinnert sie sich. Thema der Arbeit war ein englischer Karikaturist.
In den Jahren 1979 und 1980 erhielt sie in London einen Forschungsauftrag über die Kunstgeschichte. Nach der Wende wurde sie als Kulturdezernentin nach Magdeburg berufen und „hat dort die Kultur in Gang gesetzt“.
Danach warb das Bundesministerium des Inneren sie als Leiterin des Wissenschaftsbereichs Kunstgeschichte des „Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“ in Oldenburg ab und war dort bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2005 tätig. Durch ihren Vorsitz in der „Stiftung Schlesien“ habe sie gute Möglichkeiten, in der Ostdeutschen Heimatstube Ausstellungen zu veröffentlichen, erklärt sie. Bei der Vergabe des 1. Bad Zwischenahner Kunstpreises, das „Goldene Segel“ stand sie der Jury vor.
Ihr Hobby sei alles, was mit kreativer Kunst und Kultur zu tun habe, erklärt die Geschäftsführerin und Kulturdezernentin. Daneben spielt sie Tennis, und wenn es ihre Zeit erlaubt, übt sie noch den Fecht-Sport aus.hog
Dr. Idis Hartmann
Geschäftsführerin
