KREYENBRüCK - Der Stadtteiltreff Kreyenbrück ist aus dem Stadtsüden nicht mehr wegzudenken. Am 1. Juni 1991 wurde die Gemeinwesenarbeit in Kreyenbrück gegründet. Träger der Einrichtung ist die evangelische Kirchengemeinde Osternburg.

Vor 17 Jahren fand die Kontakt- und Anlaufstelle für Kreyenbrücker aller Altersstufen und Nationalitäten im Stadtsüden zunächst am Frankfurter Weg ein Domizil. Nach fünf Jahren ging ein Traum in Erfüllung – der Stadtteiltreff zog in größere Räume in die Straße An den Voßbergen 58.

Doch auch hier reicht der Platz laut Birgit Liebig vom Team des Stadtteiltreffs inzwischen häufig auch nicht mehr aus, denn immer mehr und immer wieder neue Aufgaben kommen zum Angebot hinzu. Die Eltern-Kind-Gruppe und Seniorengymnastik, Sprachkurse für Migranten und Hausaufgabenhilfe für Fünft- und Sechstklässler gehören von Anfang zum Programm.

Auch das Netzwerk im Stadtteil in Form des Arbeitskreises Kreyenbrück, dem 24 Institutionen angehören, besteht von Beginn an. Der Stadtteiltreff kooperiert mit zahlreichen Institutionen im Stadtgebiet und im Stadtteil.

Neu dazugekommen sind Elternkurse (Starke Eltern – Starke Kinder), das Frauenprojekt (Drei Stadtteile machen mobil), das Projekt Griffbereit, das sich an Eltern und Kinder mit Migrationshintergrund und deren sprachliche Förderung richtet. Geplant sind eine Theatergruppe und eine Radfahrschule für Frauen ohne Fahrkenntnisse.

Träume gibt es immer wieder: Zu den Wünschen gehören ein Computerraum, ein größerer Raum für Veranstaltungen oder auch ein Werkraum. Wer sich umfassender über die Arbeit des Stadtteiltreffs informieren möchte, erhält das zum 17. Geburtstag neu erschienene Infoblatt in der Einrichtung.