Eine erfreuliche Resonanz fand das Angebot der Frauen-MC für eine Krippenfahrt nach Kroge und Mühlen. Dank fachkundiger Erklärungen in beiden Kirchen gab es viele neue Einsichten über die Idee der Krippenbauer.

Beeindruckend war an der Krippe in Kroge (Bild), dass diese permanent umgebaut und der Kindheitsgeschichte Jesu angepasst wird. Schon im Advent geht es los mit dem Bild von der Heimsuchung Marias durch den Erzengel Gabriel und Johannes dem Täufer. Nach der Darstellung der Geburt Jesu zu Weihnachten und der Ergänzung durch die Heiligen Drei Könige wird die Flucht der Heiligen Familie dargestellt. Josef rettet seine Frau und das Kind durch die Flucht nach Ägypten und rettet Jesus so vor der Ermordung durch Herodes.

Die Erklärungen in Kroge gab die Ordensschwester Veronika. Interesse fand auch eine Information über viele Details in der Krippe wie der Brunnen und eine Brücke. Nach der Krippenführung gab es Kaffee und Kuchen im Klostercafé und Zeit für einen Spaziergang durch einen Waldweg, an dem die Kreuzwegstationen zu sehen sind.

Von Kroge ging es weiter nach Mühlen. In der Kirche wird die Krippe regelmäßig „zweistöckig“ aufgebaut. Zu sehen ist auch Franz von Assisi, der als Ideengeber für die Darstellung der Geburt Jesu gilt. Beeindruckend sind auch die großen Wandbilder des baskischen Künstlers Xabier Egana. Das Leben und der Kreuzweg Jesu wurden in einem Stil gezeichnet, wie ihn Picasso geprägt hat. Die Wandbilder gelten als bedeutender Beitrag zur modernen Kunst im Oldenburger Land. Die Erklärungen gab Alfons Völkerding. Hubert Looschen