Jever - Wie entstehen eigentlich Kristalle? Der Versuchsaufbau ist scheinbar einfach: Man bestücke fünf junge Musiker mit Instrumenten, schließe sie ins Tonstudio ein und bündle ihre Kreativität ein paar Akkorde später ungefiltert auf einer Scheibe.

Wofür die Natur Monate und Jahre braucht, hat die Gruppe This Void gerade einmal sechs Studiotage benötigt: „Crystals“ lautet der Titel des zweiten Albums der jeverschen Band. Am Freitag, 28. Februar, stellt die Gruppe im Jugendhaus Jever ihr neues Album mit einem Konzert vor. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr, der Eintritt kostet 4 Euro.

Unterstützt wird This Void von der Band Paper & Places, nach dem Konzert legt eine DJane von „Above The Tree Tops“ Indie-Musik zum Tanzen und Feiern auf.

„Wir haben uns durch den Zeitdruck der Gefahr entzogen im Nachhinein noch etwas umzuschmeißen – das war eigentlich cool“, erklärt Sänger Daniel Möbes, wieso das neue Album so schnell fertig war. Der erste Versuch hat gepasst.

Keno Potthast, Daniel Möbes, Christian Lindemann, Max Schlake und Lukas Ernst kennen sich schon aus Schultagen und waren bereits mit ihrem in Eigenregie veröffentlichten Debütalbum „Seems We’re Drifting“ fleißig auf den Bühnen Norddeutschlands unterwegs – sie bespielten die Jugendhaus-Bühne beim Altstadtfest Jever, traten im Pumpwerk Wilhelmshaven und beim Kultur-Sommer Oldenburg auf. Zurzeit touren sie durch Clubs in den großen Städten Deutschlands.

Hervorstechend bei This Void ist der markante zweistimmige Gesang. Er bildet die Kopfnote für ein breites musikalisches Spektrum: von getragenen Akustikballaden wie „Someone Is“ bis zum groovigen, R’n’B lastigen „Them Guns“.

Mal episch, mal leichtfüßig – die Songs gehen direkt ins Ohr und trotzdem wachsen und reifen sie mit jedem Durchlauf – wie Kristalle eben.

Das Stück „Forever“ gibt es bereits als Single: „Der Song passt gut als erste Single, weil er für die Aufbruchsstimmung unserer Band steht“, erklärt Frontmann Daniel Möbes: „Es ist eine symbolische Bergtour, inklusive aller möglichen Hindernisse und Anstrengungen auf dem Weg zum Gipfel.“