München - Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, hat sich enttäuscht gezeigt über die Aufarbeitung des „Schwabinger Kunstfundes“ des inzwischen verstorbenen NS-Kunsthändlersohns Cornelius Gurlitt. „Als die Taskforce 2013 gegründet wurde, waren viele Leute, auch ich, optimistisch“, sagte Lauder dem „Spiegel“. Man habe auf baldige Ergebnisse gehofft. Angesichts der Tatsache, dass erst zwei Bilder an jüdische Familien zurückgegeben worden seien, sagte der Weltkongress-Präsident: „Deutschland hätte mehr erreichen können.“