Bad Zwischenahn - Ob Blumen aus dem Park der Gärten, Sonnenuntergänge am Zwischenahner Meer, Sonnenaufgänge in Ägypten, Eisfiguren oder Menschen beim Schlittschuhlaufen – die Fotomotive vom Hobbyfotografen Marinus van der Zee sind vielfältig. Einen „Blick über den Tellerrand“ wagt der gebürtige Niederländer, der 1935 in Joure in der Provinz Friesland geboren wurde, mit seiner gleichnamigen Ausstellung. Diese wird nun am Donnerstag, 14. Januar, um 16 Uhr im Rathaus der Gemeinde Bad Zwischenahn, Am Brink 9, eröffnet.
Mehr als 40 Jahre war van der Zee in Joure als Sportlehrer an einer Schule beschäftigt. 1965 lernte er seinen späteren Lebensgefährten kennen, der ihn mit nach Ihrhove (Ostfriesland) nahm. „Als ich dann Rentner wurde, begann ich viel zu fotografieren. Seit zehn Jahren versuche ich mich auch an der Digitalfotografie“, sagt van der Zee. Im Alter zog das Paar nach Bad Zwischenahn. Das dortige Meer wurde eines der Lieblingsmotive von van der Zee.
Ebenfalls bei der Ausstellung zu sehen, sind Werke von den Künstlern Jando, alias Jens Koch aus Bad Zwischenahn, und Martina Frers aus Ocholt.
So malt die Künstlerin „Federbilder“. Es entstehen phantasievolle, humorige Illustrationen mit Zeichenfeder, Tinte, Aquarellfarben in Kombination mit Vogelfedern. Das Bild ergänzt zudem ein nachdenklicher oder auch humorvoller Spruch.
Die Malerin wurde 1973 in Wolfsburg geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin und arbeitete unter anderem in Hannover, München, Bremen und Oldenburg. Parallel dazu besuchte sie Fortbildungen in Kalligraphie und Comic-Seminare. Seit frühester Jugend arbeitet sie zudem mit Bleistift und Aquarellfarben.
Ein moderner Geschichtenerzähler mit zeitlosen Botschaften ist Jando. Er wurde am 16. Juli 1970 in Oldenburg geboren. Sein Seemannsgarn spinnt der Norddeutsche während ausgedehnten Wanderungen entlang der Küste und auf seinen Lieblingsinseln sowie am Bad Zwischenahner Meer. An diesen Orten sind auch große Teile seiner Bücher entstanden. Jandos Erstlingserfolg „Windträume. eine wundersame Reise zu sich selbst“ erschien 2010 bei einem klassischen Verlag und liegt auch als Hörbuch vor. Es folgten weitere Bücher. Das moderne Märchen „Traumflieger: Lena schreibt Briefe an Gott“ wurde unlängst für den Evangelischen Literaturpreis 2016 vorgeschlagen. Die Ausstellung ist noch bis Freitag, 4. März, zu sehen. Geöffnet ist sie montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr.
