Westerstede - „Angekommen in der Fremde“ nennt sich eine Ausstellung, die an diesem Sonntag, 5. März, im Westersteder Güterschuppen eröffnet wird. Künstler, die ihre Wurzeln in anderen Ländern haben, zeigen auf Einladung des Kunstpfades Ammerland ihre Arbeiten. In ihren Werken haben sie ihre Eindrücke aus der alten und der neuen Heimat verarbeitet.

Die Bilder entstanden in unterschiedlichen Techniken, „doch stets auf der Suche nach kultureller und sprachlicher Identität und Zugehörigkeit“, heißt es in der Ankündigung des gastgebenden Bahnhofsvereins Westerstede.

Der Güterschuppen ist einer von sechs Ausstellungsorten im Landkreis, wo insgesamt 17 Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Herkunft unter dem Arbeitstitel „Angekommen in der Fremde“ Erfahrungen und künstlerische Arbeitsweisen präsentieren.

Gezeigt werden die Werke der in Syrien geborenen Frauen Nessrin Ahmo und Lorin Ali. Mit dabei sind auch Azad Ibrahim, ein Kurde syrischer Nationalität, Badran Bari, der mit seiner jesidischen Familie 2013 nach Deutschland kam, und der Syrer Rodi Kalil, der seit Ende 2003 in Deutschland lebt. Zur Eröffnung wird Ortrud Kreft ab 11.15 Uhr in das Werk einführen. Im Anschluss kann die Ausstellung jeweils sonntags von 11 bis 18 Uhr und mittwochs von 16 bis 19 Uhr besucht werden.