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KULTUR Dieser Wolf jagt keinem mehr Angst ein

Weitere Auftritte

Für vier weitere Aufführungen

von „Rothütchen“ auf der Neerstedter Bühne gibt es derzeit noch Karten. Die Vorstellungen sind am

Sa, 8. Dezember,

So, 9. Dezember,

Sa, 15. Dezember,

So, 16. Dezember,

jeweils um 16 Uhr zu sehen. Einlass ist ab 15 Uhr. Kartenvorbestellungen sind möglich bei der Neerstedter Bühne unter 04432/1604, Fax 04432/918553 oder im Internet www.neerstedter-buehne.de.

Ausverkauft

sind bereits zwei Vormittagsvorstellungen im Neerstedter Theater für Kindergärten und Schulklassen.

Witzig, hintergründig, farbenprächtig: Die neue Produktion des Tanztheaters begeisterte in Neerstedt.

Von peter Kratzmann

Neerstedt „Ausverkauft“, meldete Silke Henning an der Kasse der Neerstedter Bühne. Eltern, Geschwister, Großeltern, Verwandte und Freunde strömten am Sonntagnachmittag zur Premiere von „Rothütchen“. Es ist die aktuelle Produktion des Tanztheaters „Hexenbesen“ im einzigen Theater des Landkreises in Neerstedt. Tosenden Applaus gab es nach der gelungenen ersten Aufführung im Gebäude am Denkmalsweg.

Maike Horn-Körner schaffte es wieder, Text, Choreographie und Inszenierung gekonnt zu vereinen. 16 Mädchen schlüpften in die fantasievollen Kostüme, entworfen von Angelika Steffens, und damit auch in die Geschichte von „Rothütchen“, frei nach dem Buch von Geoffroy de Pennart.

Wer die Geschichte um „Rotkäppchen“ kennt, hatte seinen Spaß bei den aufregenden Abenteuern von „Rothütchen“. Wer ein leichtgläubiges, ahnungsloses, kleines Mädchen und eine altersschwache Großmutter wie im Märchen erwartet hatte, sah sich eines Besseren belehrt.

Stattdessen stand ein bemitleidenswerter harmloser Wolf mit einem überholten Selbstverständnis auf der Bühne. Auf leidvolle Art und Weise erfährt er, dass sein Ruf als reißender Bösewicht schon lange nicht mehr der ist, der er einmal war. Am Ende fällt der Wolf bei „Rothütchen“ und der Großmutter aber nicht in Ungnade. Die Geschichte ist ebenso nachdenklich wie turbulent, witzig und zugleich hintergründig.

Das Projekt „Rothütchen“ stellt die Ballett-Abteilung der TSG Hatten-Sandkrug zur Musik von Bach, Händel, Mozart, Rimski-Korsakow und Fucic vor. Die häufig wechselnden Bühnenbilder sind auch ein Ausdruck der Freude an der Bewegung zur Musik. Diese Freude kommt während der Aufführung gut „rüber“. Das Publikum verfolgte Szene für Szene begeistert und spendete am Ende tosendem Beifall. Seit über 20 Jahren leitet Tanzpädagogin Maike Horn-Körner die Abteilung, die sich bei zahlreichen Auftritten zwischen Oldenburg und Bremen einen guten Namen gemacht hat.

In diesem Zusammenhang bittet der Förderkreis Tanztheater Hexenbesen e.V. um Unterstützung in finanzieller Hinsicht. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich an Sylvia Freund-Sengespeik unter 04482/1548 wenden.

www.tsg-ballett.de

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