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Denkmaltag Kultur mit allen Sinnen erleben

Elisabethfehn - Mit einem bunten und spannenden Veranstaltungsprogramm wollen das Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn und die Bürgerinitiative „Rettet den Elisabethfehnkanal“ zum bundesweit organisierten „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 13. September, einladen. Handwerk, Technik und Industrie haben Elisabethfehn seit jeher geprägt, so dass der Fehnort, eines Denkmalortes würdig, eine Reihe von Denkmälern hat. Neben den Torfabbaumaschinen im Moor- und Fehnmuseum und der historischen Torfkoksfabrik, ist auch der gesamte Elisabethfehnkanal ein amtlich anerkanntes Industriedenkmal.

Geschichte erleben

Museum und Bürgerinitiative wollen dazu beitragen, die verschiedenen Denkmäler des Ortes in den Fokus zu nehmen und die Geschichte „mit allen Sinnen erlebbar“ zu machen. „Ich freue mich, dass wir in Elisabethfehn so unterschiedliche Denkmäler haben, die wir an diesem Tag der Öffentlichkeit präsentieren können“, sagt Museumsleiterin Antje Hofmann im Gespräch mit der NWZ. Die Denkmäler seien durch ihre Kulturgeschichte miteinander verbunden.

Ein vielseitiges Programm haben die Organisatoren zusammengestellt. Unter fachkundiger Führung gibt es zwei Fahrradtouren entlang des Kanals, jeweils um 10 Uhr und um 14 Uhr, ab dem Moor- und Fehnmuseum mit dem Dorfgemeinschaftshaus als Ziel. Dort findet am gleichen Tag der Brauchtums- und Handwerkermarkt statt, der von der Dorfgemeinschaft veranstaltet wird (die NWZ  berichtete).

Gästeführer Hans Bunger wird den Radlern nicht nur den Weg zum Markt weisen, sondern auf dem Weg auch viele Besonderheiten am Kanal erläutern. Unterwegs können die Radler eine spannende Führung durch die Torfkoksfabrik erleben. Der Eigentümer Ludger Lange wird um 12 Uhr und 16 Uhr einen Einblick in die stillgelegte Indus-trieanlage ermöglichen.

Fahrt über Kanal

Ein ganz besonderes Ereignis ist die Möglichkeit, mit der Barkasse „Einigkeit“ den Elisabethfehnkanal entlang zu fahren. Die Schifffahrt geht von der Schleuse Osterhausen bis zum Küstenkanal und wieder zurück. An den Schleusen „Osterhausen“, „Dreibrücken“, „Brandreeken“ und „Reekenfeld“ können die Gäste aus- und einsteigen. Für den Rückweg über Land ist ein Shuttleservice eingerichtet.

Karten im Vorverkauf

Die Schifffahrt wird organisiert von der Bürgerinitiative. Vorsitzender Walter Eberlei wird während der Fahrt über den Kanal und den Kampf für seinen Erhalt informieren. Je Fahrt können maximal 25 Personen teilnehmen. Karten können bereits im Vorverkauf bei der Bürgerinitiative oder im Moor- und Fehnmuseum erworben werden. Kostenbeitrag: je Abschnitt für die Schifffahrt 2,50 Euro; je Abschnitt für den Shuttleservice: einen Euro. Erste Abfahrt: 10.15 Uhr Dreibrücken.

Am Moor- und Fehnmuseum wird ein Bäcker das traditionelle Brothandwerk erklären. Die Paddel und Pedalstation Barßel bietet ein Schnupperangebot für Interessierte an. Jede Stunde können 25 Personen eine einstündige Tour beginnen. Um eine Anmeldung beim Moor- und Fehnmuseum wird bis Freitag, 11. September, unter t  04499/2222 gebeten. Ein Fotowettbewerb zum Thema „Handwerk, Technik, Indus-trie“ soll Hobbyfotografen ermutigen, sich mit den Denkmälern zu beschäftigen.

Weitere Informationen gibt es im Moor- und Fehnmuseum sowie im Internet unter

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