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Kultursommer I Mehr als 70 000 Besucher an 18 Tagen

Rainer Dehmer
OLDENBURG - Das Wetter spielte zwar erst in der letzten Kultursommer-Woche mit, Bernt Wach, Geschäftsführer der Kulturetage, zog am Sonntag zum Abschluss der Veranstaltungsreihe dennoch ein positives Fazit. „Insgesamt ist es gut gelaufen. Das schlechte Wetter ist einfach Schicksal. Da muss man sich fügen“, sagte er der

NWZ

.

Seinen Schätzungen zufolge besuchten mehr als 70 000 Menschen die verschiedenen Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen. „Das ist vergleichbar mit dem Vorjahr, als das Wetter aber etwas besser war“, zeigt sich Bernt Wach zufrieden mit diesem Ergebnis.

Den größten Besucherandrang gab es wie immer bei den großen Konzerten auf dem Schlossplatz. Eng wurde es dort insbesondere bei den Auftritten der Gruppe Red Baraat und der Mike-Stern-Band. Auch das Konzert des Staatsorchesters fand trotz des regnerischen Wetters großes Interesse beim Publikum. Wach: „Die Oldenburger sind da hart im Nehmen.“

Unter dem nasskalten Wetter litt laut Wach allerdings das Open-Air-Kino. Zwei Vorstellungen mussten sogar abgesagt werden.

„Ansonsten bin ich glücklich, dass unser Konzept, den Schlossplatz schon am Nachmittag zu beleben, aufgegangen ist“, so Wach, der die Rückkehr auf den Schlossplatz als „Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnete.

Festhalten will die Kulturetage seinen Angaben zufolge im nächsten Jahr an der neu eingeführten kompakteren Programmstruktur. Aufgrund der gestiegenen Kosten hatte die Kulturetage als Veranstalter – wie berichtet – in diesem Jahr den Kultursommer von zuvor viereinhalb Wochen auf nur noch 18 Tage verkürzt. Dieser Festivalcharakter, so Wach, sei gut angekommen. „Diesen Weg werden wir auch weitergehen.“ Im nächsten Jahr solle es aber mehr Angebote für die jüngere Zielgruppe (15 bis 30 Jahre) geben.

Gut gefallen habe den Oldenburgern die Abenteuer-Tour mit dem Fahrradschiff durchs Bahnhofsviertel.

Auch den Hafentag mit dem beliebten Entenrennen des Lions-Clubs möchte der Kulturetagen-Geschäftsführer als Bestandteil des Kultursommers erhalten. Trotz des Verzichts auf ein großes Bühnenprogramm habe die Veranstaltung funktioniert. „Wir haben zwar kein Geld für den Hafentag, aber wenn wir es wieder gemeinsam mit mehreren Initiativen gestalten, dann spricht nach derzeitigem Stand nichts gegen eine Wiederholung.“

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