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NWZonline.de Nachrichten Kultur

„Kunst muss gutmachen, was Politiker versauen“

28.02.2009

NüRNBERG Mit einer Politikerschelte des deutschen Schauspielers Armin Mueller-Stahl hat das 14. Filmfestival Türkei/Deutschland in Nürnberg begonnen. „Die Kunst muss immer gutmachen, was die Politiker versauen“, sagte der 78-Jährige bei der Entgegennahme eines Ehrenpreises des Festivals. „Wenn Politiker die Gräben aufreißen, müssen wir die Brücken bauen“, meinte er.

Politikern sei zu wenig bewusst, wie viel Kunst für die Völkerverständigung tun könne. „Politiker sagen: Was wollt ihr schon mit Musik oder Filmen ausrichten? Das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.“ Damit allerdings lägen sie völlig falsch.

Mueller-Stahl habe sich mit herausragendem Engagement für den Dialog zwischen den Kulturen eingesetzt, hieß es in der Begründung zur Preisvergabe. Armin Mueller-Stahl ist derzeit im Thomas-Mann-Film „Buddenbrooks“ im Kino zu sehen.

Zu den bisherigen Trägern des Ehrenpreises gehören unter anderem der Schauspieler Mario Adorf und der Komponist und Regisseur Zülfü Livaneli.

Beim türkisch-deutschen Filmfestival sind noch bis zum 8. März rund 60 Filme aus sieben Ländern zu sehen. Wie in jedem Jahr finden auch wieder Wettbewerbe in den Sparten Kurz-, Dokumentar- und Spielfilm statt. Zahlreiche Prominente der Filmszene haben ihren Besuch in Nürnberg angekündigt.

Infos: www.fftd.net

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