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Eisenfest Lächeln zieht am Schlachthof ein

Altenoythe - Man sieht nur die Umrisse von zwei Gesichtern. Sie sind einander zugeneigt, lächeln sich an. 20 mal 20 Zentimeter ist die Leinwand groß, auf die dieses Bild gemalt wurde. Das Motto „Gemeinsam lächeln“ findet sich in vielen Bildern wieder, die in den vergangenen Tagen in der Sozialen Arbeitsstätte des Caritas Vereins Altenoythe entstanden sind – und viele weitere sollen beim Eisenfest in Friesoythe hinzukommen.

Gemeinsam mit dem Kulturkreis Bösel, Saterland, Friesoythe will der Caritas Verein am Eisenfest-Sonntag, 16. September, behinderte und nicht behinderte Menschen dazu einladen, Bilder frei nach Lust und Laune unter dem Motto „Gemeinsam lächeln“ zu gestalten.

Auf Vollblut folgt Glutrot

Die Idee für die Zusammenarbeit kam auf während der Ausstellung „Vollblutarbeiten“ während der Maitage in Friesoythe. Künstler aus dem Kulturkreis zeigten ihre Arbeiten in den Räumlichkeiten der Schlachterei Vorwold. In der Sozialen Arbeitsstätte kam der Wunsch auf, unter dem Aspekt von Inklusion ein gemeinsames Projekt mit dem Kulturkreis an den Start zu bringen.

Also wurde Mitte des Jahres Kontakt zum Kulturkreis aufgenommen und aus der Idee wurde langsam aber sicher ein richtiges Projekt. Und aus dem könnte in Zukunft eine feste Zusammenarbeit werden. Jedenfalls würden sich Mechthild Gerdes und Astrid Hilling von der Caritas-Werkstatt freuen, wenn es so käme. Sie haben nämlich schon mit den Beschäftigten in ihren Gruppen am Thema „Gemeinsam lächeln“ gearbeitet. Das Resultat: Verschiedene Bilder, Collagen und selbst genähte Taschen. Die werden auch am 16. September zu sehen sein, wenn Besucher des Eisenfestes von 13 bis 18 Uhr dazu eingeladen sind, auf dem Hof der ehemaligen Schlachterei Vorwold in der Burgstraße eigene Bilder zu gestalten. In der alten Schlachterei stellen parallel dazu Künstler des Kulturkreises in der Ausstellung „Glutrot“ aus. Der Caritas Verein stellt für die Aktion Keilrahmen, Farbe und viele weitere Materialien zur Verfügung.

Projekte entwickeln

Die Bilder werden dann in angedachten Projekten mit dem Kulturkreis weitere Verwendung finden. „Wir werden am Ergebnis sehen, was dann weiter mit den Arbeiten gemacht werden kann“, so Alfred Bullermann vom Kulturkreis. Ideen gibt es schon – vielleicht also auch bald weitere Projekte.

Anja Biewald
Anja Biewald Redaktion Oldenburg
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