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ER (Michael Buseke a. G.) liebt SIE (Anna Srivastava), davon ist er überzeugt, und möchte das mit einem Kuss beweisen. Doch SIE weiß damit so recht nichts anzufangen.Das ist die Ausgangssituation in dem Stück der gebürtigen Sögelerin Andrea Gronemeyer und der Co-Autoren Franco Melis und Susanne Sieben, das in der Inszenierung von Frank P. Huhn am morgigen Donnerstag um 11 Uhr im Jungen Theater Premiere hat.
Nach ersten eher plumpen Versuchen, sich der Geliebten zu nähern, weil Liebe beim Küssen zu fühlen sei, wie der Junge behauptet, möchte das Mädchen lieber Geschichten nachspielen.
Wie die Geschichte von einer kleinen Schönen und einem Biest. Doch warum ist die Schöne klein und nicht groß? Denn eigentlich möchte das Mädchen viel lieber das Biest spielen. Ein Biest küsst nämlich nicht. Oder?Einfach ist es nicht, eine Geschichte zu erzählen, wenn man sich nicht einig wird. Erst recht nicht, wenn dabei ständig geküsst werden soll. Was ihm aber wie gerufen kommt: Er schlüpft in verschiedene Rollen, um von ihr einen Kuss zu bekommen.
„Die Geschichte eines Kusses“ oder „Die Schöne und das Biest“ ist ein Spiel um die Liebe für Jugendliche ab 10 Jahren, die sich ihre erste Liebe schon gestanden haben oder noch darüber nachdenken, wie sie ihre Gefühle outen sollen.
Angeboten wird das Stück als Bühnenversion in der Ausstattung von Sven Hansen als mobile Klassen-Zimmerversion. Beides dauert etwa 40 Minuten. Buchungen können bei Heike Thies, Telefon 9401-27, vorgenommen werden.
