Der Autohof in Ellens war mehrfach Thema beim Neujahrsempfang der Gemeinde Zetel (die NWZ berichtete). Bürgermeister Heiner Lauxtermann und der Festredner Armin Tuinmann gingen auf das Projekt ein, gegen das eine Reihe von Anwohnern Protest erhebt. Sie waren auch mit Schildern am Revers deutlich zu erkennen. Während Bürgermeister Lauxtermann sich klar zum Autohof bekannte, wollte Tuinmann das Thema nicht vertiefen. Obwohl er zugestand, dass bei der vorgelegten Planung „schon die eine oder andere Wunde erkennbar ist. Das Thema kommt morgen, heute ist Sonntag“, schloss Tuinmann seine Ausführungen dazu ab. Der gebürtige Zeteler Steffen Walentowitz, der heute in Jever lebt, hat sich so seine Gedanken gemacht zu dem Thema und eine Karikatur gezeichnet, in der er den Konflikt um Marsch und Gewerbeentwicklung
pointiert. Walentowitz (45) illustriert seit 20 Jahren Bücher, unter anderem naturkundliche Bücher und Lexika zum Thema Natur, auch Schulbücher. Sein neuestes Werk, zur Biologie der Störche, steht kurz vor der Fertigstellung. Das Geschehen in seiner Heimatgemeinde verfolgt Walentowitz mit großem Interesse – und eigener Meinung wie die Karikatur zeigt.
Mächtig aufgetischt wird in der neuen Inszenierung „Swieg still, Jung“ im Niederdeutschen Theater Neuenburg. Da das Stück von einer Konfirmationsfeier handelt, wird ununterbrochen gegessen – und auch auf der Bühne kommt richtiges Essen auf die Teller. Eine Herausforderung für die Schauspieler Ines Backermann, Anke Lammers, Insa Fröhlich, Inge Misegades-Kroll, Dieter Trey, Wilhelm Wilken, Lutz Bode und auch für René Kroll (der den Konfirmanden spielt und mit seiner Mutter Inge Misegades-Kroll auf der Bühne steht, die auch im Stück die Mutter spielt). Eine Herausforderung ist das freilich auch für das „Catering“ hinter der Bühne – und die Mitwirkenden in Technik und Maske, denen Rotkohl, heiße Würstchen und Braten um die Nase weht, wie Bühnenleiterin Insa Bohlken berichtete.
Einen Nachweis ihrer körperlichen Fitness haben Peter Stadtlander, Maria-Theresia de Jong, Eckhard Lammers, Peter Diegel (DAK), Heide Sauer, Rudolf Spiegel (Barmer), Sportlehrerin Sabine Kathmann und Stephan Hilbers im Studio Impuls in Zetel bei Andrea Yeung abgelegt. Beim Aktionstag in dem Studio radelten die „Promis“ eine Stunde lang für den guten Zweck – aber nicht auf der Straße, sondern unter fachlicher Beobachtung beim so genannten Indoor-Cycling. Daneben gab es ein Laufband, auf dem jedermann für den guten Zweck laufen konnte. Für jeden gelaufenen Kilometer gab das Studio einen Euro oder mehr dazu. Insgesamt kamen in der Spendenbox am Aktionstag 250 Euro zusammen. Die Summe
geht an die Außenstelle Zetel des Lothar-Meyer-Gymnasiums, deren Leiterin Heide Sauer selbst an der Aktion beteiligt war.
