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NWZonline.de Nachrichten Kultur

MUSIK: Lange gereifter Entschluss

05.10.2007

OLDENBURG Alexander Rumpf wird das Oldenburgische Staatstheater im Sommer 2009 verlassen. „Die Spielzeit 2008/2009 ist meine letzte in Oldenburg“, erklärte der 49 Jahre alte Generalmusikdirektor (GMD), der am Sonntag mit dem Staatsorchester seine siebte Konzertsaison im Großen Haus eröffnet, am Donnerstag dieser Zeitung.

Der sehr belebend und innovativ wirkende Dirigent war 2001 verpflichtet worden. Nach seinem fünf Jahre dauernden Vertrag nahm er auch die Option für weitere drei Jahre bis 2009 wahr. Der Entschluss, eine neue Herausforderung zu suchen, war aber offenbar schon länger gereift.

„Ich habe das Alter, um bei einem Wechsel noch neuen Tatendrang zu entwickeln“, sagt der gebürtige Stuttgarter, dessen Vater ebenfalls als Dirigent wirkte. Rumpf deutet an, bei anderen Häusern „gut im Gespräch“ zu sein. Das ist auch für die Planung mit der Familie wichtig: Seine Frau spielt bei den Bremer Philharmonikern.

Rumpf hatte seine Laufbahn 1984 in Darmstadt begonnen. In Hagen war er von 1992 bis 1997 erfolgreich 1. Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors. In gleicher Position wechselte er dann 1997 nach Dortmund, ehe er 2001 als musikalischer Oberleiter nach Oldenburg verpflichtet wurde.

Alexander Rumpf hat als Gastdirigent mit renommierten deutschen Rundfunk- und Sinfonieorchestern und an namhaften Opernhäusern wie der Deutschen Oper Berlin gearbeitet. Auslandsgastspiele führten ihn unter anderem nach Venezuela und Taiwan. Regelmäßig dirigiert er als Gast das BBC Symphony Orchestra in London und im November 2004 erfolgte sein erfolgreiches USA-Debut, als er binnen weniger Tage an der San Francisco Opera für Ligetis „Le Grand Macabre“ einsprang.

Mit dem Oldenburgischen Staatsorchester hat er Maßstäbe mit Werken von Alban Berg, Dimitri Schostakowitsch und auch Gustav Mahler gesetzt, ohne die Klassiker zu vernachlässigen.

„Ich meine, dass ich eine Menge sagen konnte und noch kann“, lautet sein Zwischenfazit. Unter seinem Dirigat sind mehrere Opernaufnahmen auf CD erschienen, darunter der meist leider verkannte „Macbeth“ von Ernest Bloch.

Oldenburgs Generalintendant Markus Müller bedauerte am Donnerstag den Abschied von Rumpf: „Unsere Zusammenarbeit ist super. Zum Glück haben wir noch zwei gemeinsame Jahre vor uns!“

Müller zeigte aber auch Verständnis für die Entscheidung seines GMD: „Ich denke, es ist natürlich, dass er nach acht Jahren eine Veränderung wünscht.“

Infos unter:

www.staatstheater.de

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