Oldenburg - Nach dem großen Erfolg der „Langen Nacht der Musik“ in den beiden vergangenen Jahren veranstaltet „klangpol“ in diesem Jahr sein Kurzfestival am Sonnabend, 20. Juni, mit etwa 50 Konzerten mit zeitgenössischer Musik an der Peterstraße. Die „Lange Nacht“ ist ein Projekt der Netzwerkpartner von „klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest“.
Unter dem Motto „Musik macht Bilder“ laden die klangpol-Partner vom frühen Abend (19 Uhr) bis nach Mitternacht zum Hören, Flanieren, Verweilen und Entdecken ein. Dabei wird die Peterstraße zur Freiluft-Bühne. „Entlang der Straße und in den Gebäuden erklingen auch viele ungewöhnliche Töne, die den Besuchern und Besucherinnen neue Klangwelten eröffnen“, sagt Michael Hagemeister, der Leiter der Koordinierungsstelle „klangpol“.
Zu hören sind unter anderem die Blechbläser von „Lauter Blech“, das „Rothenburger Lautsprecherorchester“, Solisten des „oh ton-ensembles“, die „bluescreen-Band“ und „KLANK“. Mit Videokunst aus der Universität, medienkünstlerischer Liveperformance (Edith-Ruß-Haus für Medienkunst) sowie der Erarbeitung einer Stummfilmbegleitung (Blauschimmel-Atelier) wird das Programm rund um die neue Musik abgerundet.
Neben einem Begleitprogramm für Kinder mit Hörstationen und Miniworkshops lädt „klangpol“ auch zu Mitmachaktionen ein.
Für die „Lange Nacht der Musik“ suchen die Organisatoren noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die die einzelnen Konzerte betreuen. Interessierte melden sich unter kontakt@klangpol.de oder Tel. 2225-198.
Die „Lange Nacht“ findet im Rahmen des bundesweit vom Deutschen Musikrat veranstalteten „Tags der Musik“ statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
