LANGWARDEN - Als harmonischer Klangkörper, der zudem über ein breit gefächertes Repertoire verfügt, präsentierte sich der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Nordenham unter der Leitung von Jens Wragge bei seinem gut besuchten Konzert in der Langwarder St.-Laurentius-Kirche. Für ihre gelungenen Darbietungen, mit denen sie exzellente Musikalität bewiesen, wurden die über 30 Musiker mit viel Beifall belohnt.
Mit der von Jacob de Haan eigens für Blechbläserensembles geschriebenen eingängigen Nordic Fanfare and Hymn eröffnete der Posaunenchor ein Konzert, das durch verschiedene Epochen der Blechbläsermusik führte. Im ersten Block gab es barocke Werken zu hören, unter anderem „Come ,come, ye sons of art“ und „See nature, rejoicing“ von Henry Purcell.
Auch im zweiten Block erklangen mit „Air“ von Georg Friedrich Telemann und einem moderneren marschähnlichen Stück von Steffen Böttcher schwungvolle Kompositionen, die durch gute Intonation und abwechslungsreicher Dynamik überzeugten.
Dass Dirigent Jens Wragge nicht mehr allein auf sich gestellt ist, bewies Nachwuchstalent Dennis Tosun. Unter seiner Leitung erklang das berühmte Adagio von Tomaso Albinoni und das Scherzando von Alexander Serr. Nach dem swingenden „King of the road“ aus der Feder von Roger Miller sorgten die Klänge von Frank Sinatras weltberühmten „New York, New York“ unter der Leitung von Manuel Steenken für einen schönen Abschluss des rund eineinhalbstündigen Konzertes.
Zwischen den einzelnen Blöcken erfreuten einzelne Mitglieder des Posaunenchores mit kurzweiligen, gekonnt vorgetragenen Anekdoten aus dem Kirchen- und Musikerleben die rund 150 begeisterten Zuhörer.
