LANGWARDEN - Eine „volle Hütte“ erwartet der Förderverein Langwarder Groden an diesem Freitag auf dem Hof Iggewarden. Dort werden ab 19 Uhr bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung des II. Oldenburgischen Deichbandes die Pläne für die Kompromiss-Lösung für die Realisierung der im Langwarder Groden geplanten ökologischen Kompensationsmaßnahmen vorgestellt.

Die Pläne sollen entgegen der Planfeststellungsbeschlüsse für vergangene Deichbaumaßnahmen in Cäciliengroden und Augustgroden sowie für den Bau des Jade-Weser-Ports nur noch eine teilweise Öffnung des Vordeiches an zwei Stellen vorsehen. Dadurch soll Nordseewasser in den Groden gelangen, damit dort neue Salzwiesen entstehen können.

Die Pläne werden Kai Wienken (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), Peter Südbeck (Nationalparkverwaltung) und Martin Sprötge (Planungsgruppe  Grün) erläutern. Die Veranstaltung wird von Hans-Heinrich Schrievers (stellvertretender Vorsteher des III. Oldenburgischen Deichbandes) moderiert.

Der Förderverein Langwarder Groden hat darauf hingewiesen, dass noch nichts entschieden sei. Er hält an seiner Forderung fest, den Vordeich nicht zu öffnen. Wasser könne auch durch eine Erneuerung des vorhandenen Sielbauwerkes in den Groden gebracht werden.