Volle Fahrt voraus!“, hieß es bei der Volksbank Wildeshauser Geest eG. 76 Kinder und zehn Betreuer machten sich am vergangenen Sonnabend auf den Weg in den „Heidepark“ Soltau. „Pünktlich um 8 Uhr ging es voller Vorfreude los; galt es doch, Niedersachsens größten Freizeitpark einen Tag lang unsicher zu machen“, so Jugendberaterin Vanessa Sternberg. Zu den beliebtesten Attraktionen der Jugendlichen gehörten an diesem Tag unter anderem „Scream“ (freier Fall aus 71 Metern), „Limit“ (Hänge-Loopingbahn), „Colossos“ (schnellste und höchste Holzachterbahn der Welt), „Desert Race“ (von 0 auf 100 km/h in 2,4 Sekunden) und natürlich die „Krake“ (Deutschlands erster Dive-Coaster). Am Abend waren die Kinder und Betreuer nach einem Tag voller Action zwar geschafft, „aber es hat allen riesig Spaß gemacht und kann gerne im nächsten Jahr wiederholt werden“, versichert Sternberg.
Nach dem Erfolg im Vorjahr richtete der Spielmannszug Wildeshausen abermals einen Familientag für die Musiker und deren Angehörige aus. Die Organisation lag in den Händen von Gerätewart Peter Petersen und den Musikern Nadja Eils und Philip Wisbar. „Es sind in den Sommermonaten schon einige Tage dabei, an denen unsere Familien für unser Hobby auf uns verzichten – darum sollte es ein Tag für Kameradschaft und Familie sein“, meinte Schriftführerin Sandra Böske. Etwa 80 Personen starteten zu einem Spaziergang. Unterwegs wurden die Spielleute von drei Planwagen überrascht, welche die Gesellschaft zu „Aschenbecks Kate“ in Aschenstadt fuhren. Dort stärkten sich Spielmanns- und Fanfarenzug mit Kaffee und Kuchen. Auf dem Spielplatz tobte sich so mancher aus (kleines Bild, links). Anschließend startete der Kremser in Richtung Wildeshausen. In der Kreisstadt ließen die Spielleute den Tag gemütlich ausklingen.
Sie sind zwar von Natur aus blühfreudig, aber für die perfekte Blütenpracht bedarf es einer guten Pflege: Die „Engelstrompeten“ sind eine Zier für jeden Garten. Der Wildeshauser Dieter Sejtka hat in diesem Jahr Glück: Seine Engelstrompeten (Brugmansia) blühten bereits zum dritten Mal. „Ein schöner Abschluss des Sommers“ freut sich der naturverbundene Pensionär.
Ein „Laternenfest“ feierte am Freitag der Frauenverein Wildeshausen im Gasthaus Wolters. Zum Auftakt marschierte die Musik- und Singgruppe mit Laternen ein, die dann auf den Tischen um die Wette strahlten. Zugleich erfreute die Gruppe die Frauen mit Liedern wie „Bunt sind die Wälder“ oder „Wohlauf in Gottes schöne Welt“. Eine Erzählung über den heiligen Sankt Martin boten Ille Schwital und Gisela Gutsche. Vorsitzende Brigitte O. Kaiser dankte allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Vor der dunklen Jahreszeit müsse sich der Verein nicht fürchten.
Der Hartensbergsee in Goldenstedt war Ziel eines Ferienlagers des SC Wildeshausen. Insgesamt 15 Jugendliche reisten mit. „Viele waren das erste Mal dabei“, berichtete Lagerleiter Lars Barkemeyer. Bereits nach dem Kennenlern-Spiel war das Eis gebrochen. „Neben Wimpel bemalen und aufstellen und dem Chaosspiel gab es noch Wasserspiele direkt am See, Lagertaufe, Nachtwanderung und Tagesausflug zum Goldenstedter Moor. „Am besten hat den Kindern die Aufgabe gefallen, ein eigenes kleines Theaterstück vorzuführen“, erzählt Barkemeyer. Dem gelungenen Zeltlager steht einer Wiederholung nichts entgegen.
Die diesjährige Herbstbeweidung auf dem Pestruper Gräberfeld und der Glaner Braut hat wieder begonnen. Heiner Brüning von der Revierförsterei Barnstorf meldet 80 Moorschnucken, die bis Anfang Dezember zur Pflege der Heide auf dem Pestruper Gräberfeld verweilen werden. Sein Kollege Karl-Heinz Frese von der Revierförsterei Huntlosen hat 25 Schafe auf der deutlich kleineren Fläche des Naturschutzgebietes Glaner Heide bis Ende November im Einsatz. Beide Herden stammen vom Schäferhof Teerling. Äußerst genügsam muss ein Schaf sein, damit eine fast nur mit Heidekraut bewachsene Fläche beweidet werden kann. Schäferin Regina Kolhoff hat eindrucksvoll die Entwicklung der letzten fünf Jahre auf dem Gräberfeld dokumentiert. Das Foto links stammt aus dem Sommer diesen Jahres.
