Hannover - Mit Lesungen, Führungen und Ausstellungen feiern die Wilhelm-Busch-Gedenkorte in Niedersachsen den 150. Geburtstag von „Max und Moritz“. Die Bildergeschichte zählt zu den weltweit bekanntesten deutschen Kinderbüchern.

Die Erstausgabe von „Max und Moritz“ erschien Ende Oktober 1865 im Münchner Verlag Kaspar Braun – die Lausbuben traten daraufhin einen Siegeszug um die Welt an. 190 Mal wurden die dynamisch gezeichneten Streiche mindestens übersetzt, darunter auch in viele Dialekte.

Das Museum Wilhelm Busch in Hannover beherbergt nicht nur die Originalzeichnungen, sondern auch eines der seltenen erhaltenen Exemplare der Erstausgabe.

Wilhelm Busch (1832-1908) wurde mit der Lausbubengeschichte in sieben Streichen schon zu Lebzeiten berühmt. Sein Geburtshaus in Wiedensahl westlich von Hannover legt im Jubiläumsjahr einen Schwerpunkt auf Buschs Erben wie den Karikaturisten Hans Traxler. In Ebergötzen bei Göttingen können Besucher die Wilhelm-Busch-Mühle besichtigen. Dort verbrachte Busch fünf Jahre seiner Kindheit. Seine Abenteuer gemeinsam mit dem Müllersohn Erich Bachmann inspirierten den Künstler zu „Max und Moritz“.