Hasbruch - Der „Goldene Oktober“ machte seinem Namen am Freitag alle Ehre. Bestes Wetter sorgte für viele Besucher beim ersten „Apfeltag“ der Freunde des Hasbruchs. Auf der neu angelegten Streuobstwiese am Forsthaus Vielstedt wurde ein Programm „rund um den Apfel“ für die ganze Familie geboten.
Gerold Sprung, Vorsitzender der Hasbruchfreunde, freute sich über den guten Zuspruch. „Wir wollen hier keinen Riesenrummel auf der Wiese“, so Sprung. Vielmehr sei die Absicht, zu zeigen, dass man den Grüngürtel um den Hasbruch erhalten könne. Mit kleinen Schritten – wie zum Beispiel durch Anlegen einer solchen Streuobstwiese.
„Davon können wir gar nicht genug haben“, so Hobby-Imker Helmut Titschak aus Vielstedt über die Bedeutung dieser Obstwiesen auch für die Bienen. Er war dem Wunsch gerne nachgekommen, einen Bienenstock aufzubauen. Unermüdlich beantwortete er Fragen von Besuchern, die auch einen Löffel Honig aus eigener Produktion probieren durften.
Probieren konnten die Besucher auch die verschiedensten Apfelkuchen-Kreationen. Vereinsmitglieder und Freunde hatten ein Büfett mit 15 verschiedenen Apfelkuchen-Leckereien aufgebaut, mit Namen wie Landfrauentraum, Apfel-Wein-Torte, Apfel-Schmand-Kuchen oder Apfel-Brot, wie Hauptorganisatorin Wiltrud Schauer berichtete.
Holsteiner Cox oder Purpurroter Cousinaut waren einige der alten Apfelsorten, die von Helga Steffen mit der Schälmaschine zum Probieren vorbereitet wurden. Liane Vosgerau zeigte, wie einfach es ist, einen Apfel mit wenigen Schnitten in einen „Zauberapfel“ zu verwandeln. Mitarbeiter des RUZ hatten eine Apfelsaftpresse aufgebaut.
