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Kirche Sakrament mit regionalem Wasser

Friederike Kloth

LEMWERDER - Wasser aus dem Jordan in Israel vermischte sich am Mittwoch in Lemwerder mit Wasser aus der Weser, der Hunte, der Ochtum, der Ollen und des Doorgrabens.

Mitgebracht hatten es die Pastoren Thomas Ehlert, Ingmar Hammann, Hans-Werner Boltjes und Wilfried Giesen sowie die Pastorinnen Ute Clamor und Tabea Rösler. Kirchenältester Helmut Focken steuerte das Jordanwasser bei.

Grund für das Treffen war das große Tauffest am Weitblick in Lemwerder direkt an der Weser am 19. Juni um 10 Uhr. Das Taufwasser wurde aus den regionalen Gewässern zusammengemischt – vorher wurde es gefiltert und abgekocht.

500 Besucher erwartet

Auf dem Tauffest werden nach bisherigem Stand bis zu 500 Menschen erwartet. 38 Täuflinge sind bereits angemeldet (Anmeldeschluss: 8. Juni). Zehn Kirchengemeinden sind an dem Fest beteiligt, von Altenhuntorf bis Altenesch. „Der Andrang ist riesig“, freute sich Pastorin Tabea Rösler über die vielen Anmeldungen. „Das zeigt, dass ein großes Interesse besteht, die Taufe auf diese Art zu feiern.“ Das sah auch Pastor Wilfried Giese so. „Die Bedeutung der Aktion liegt in drei Bereichen. Zum einen haben wird gerade das Jahr der Taufe. Dadurch steht das Thema im Mittelpunkt. Der zweite Bereich ist, dass vor allem die Kindertaufe für die Kirche eine große Bedeutung hat“, erklärte er. Zudem wolle man die Region Stedingen festigen.

Am Weitblick wird für das Fest ein großes Zelt aufgebaut. Dort wird der Gottesdienst gefeiert, es predigen die Pastoren Ehlert und Hammann. Für die Taufen geht jede Kirchengemeinde mit ihren Täuflingen an verschiedene Plätze. Für den Gottesdienst gibt es Sitzplätze, deshalb werden Anmeldungen erbeten. Auch ein gemeinsames Mittagessen ist geplant, es soll Gulasch- und Gemüsesuppe geben.

Programm für Kinder

Für die Kinder ist ein kleines Beiprogramm geplant, außerdem werden mehrere Chöre vor Ort singen.

Aus den Kirchengemeinden fahren Busse nach Lemwerder zum Tauffest, Anmeldungen dafür sind in den Büros der verschiedenen Kirchengemeinden möglich.

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