LEMWERDER - Paris ist eine Reise wert. Das wissen die Französischschüler der Klasse 10 R.

von Jan Lehmann

LEMWERDER - Die Crêpes und die Croissants, die Zehntklässler jetzt während der Pause in der Eschhofschule feilgeboten haben, machten Appetit auf mehr. Nach der Pause blieben nur leere Körbe zurück.

Die Französisch-Schüler der Klasse 10 R waren im Mai für drei Tage in Paris gewesen und voller Erlebnisse zurückgekehrt. Die Lehrerinnen Hiltrud Teckentrupp und Brunhilde Gedamke begleiteten sie.

Als anstrengend beschrieben die Schüler ihre Anfahrt im Reisebus, aber sie wurden in Paris für die Strapazen belohnt. Der Eiffelturm und das Louvre waren nur zwei Stationen des geballten Programms. All ihre Erlebnisse dokumentierten die Schülerinnen und Schüler auf Stellwänden und mit einer Powerpoint-Demonstration. Dazu gab es französische Musik aus dem Ghetto-Blaster. Als spannend beschrieben die jungen Leute ihre Erlebnisse in der Metro. „Die hält nur 30 Sekunden.“ Da bleibt den Menschenströmen nicht allzu viel Zeit zum Ein- und Aussteigen, und wer’s nicht rechtzeitig schafft, der muss damit rechnen, von den Schiebetüren eingeklemmt zu werden. So passierte es auch einer der beiden Pädagoginnen. Den Aufstieg zur Spitze des Eiffelturms bewältigten die meisten Schüler zu Fuß. Das verunsicherte Gesicht der nicht ganz schwindelfreien Siris (16) auf der letzten Etappe des Aufstiegs wurde von einem Mitschüler im Bild festgehalten. „Alles nur gespielt“,

sagt Siris nun, da sie wieder den festen Boden der Eschhofschule unter den Füßen hat.

Ob die Pennäler ihre Französisch-Kenntnisse angewandt haben? Die Antwort kommt zögerlich. Englisch war in der Seine-Metropole wohl die Hauptverkehrssprache und bei der Essensbestellung wurde wild gestikuliert. Begrüßungsformeln und das Dankeschön kamen den jungen Touristen aber auch auf Französisch flott über die Lippen. Nicht nur die Croissants haben Appetit auf mehr gemacht: „Ich will auf jeden Fall wieder nach Frankreich fahren“, sagt Sonja (16).