Lemwerder - Wer es auf der Posaune zu etwas bringen will, sollte schon in der Jugend beginnen, seinen Oberlippenmuskel zu trainieren.
Timm Pisarev, der beim Herbstkonzert der Musikschule Wesermarsch mit seinem Blasinstrument und in Begleitung seines Musiklehrers Thomas Schröder den Auftakt zu einem musikalischen Nachmittag in der Begu-Lemwerder machte, hat das getan.
Während seiner Grundschulzeit in Ovelgönne nahm er an einer Blechbläser AG teil. Und nachdem Timm dort zuerst auf einer verkürzten Posaune dieses bei Jugendlichen offenbar nicht ganz so hoch im Kurs stehende Instrument kennenlernte, ist er als einziger dieser Runde der Posaune treu geblieben, hieß es.
Was er auf dem mittlerweile normalgroßen Instrument alles gelernt hat, präsentierte er zusammen mit den Schülern anderer Instrumente am Samstagnachmittag.
Die Posaune war auch das Instrument von Ursula von Hirschhausen, die nach Timms Volksliedern mit eher klassischem Repertoire ihren Auftritt hatte.
Mal klassisch und danach mit Melodien aus der Popmusik präsentierten anschließend Eske Peters und das Duo Hannah Stöver und Jule Wachendorf ihre Violoncellos. Viel Applaus von den leider nur in überschaubarer Menge erschienen Publikums gab es auch für Kristina Müller oder Ömer Sayan am Klavier, bevor Zhiyar Amini und Ömer Sayan mit einer Sonatine für Violine und Klavier sowie einem Mederato-Andante-Poco Allegretto für den krönenden Abschluss des Konzerts sorgten.
