LEMWERDER - In Heerscharen machten sich die Lemwerderaner bis vor einigen Jahren immer am Ostersonnabend mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß auf den Weg zum Osterfeuer nach Altenesch. Eine frische Bratwurst essen und dazu ein kühles Bier genießen, Leute treffen und das Flackern und Knistern des Osterfeuers bestaunen – das war für Jung und Alt alljährlich ein großes Vergnügen. Wahlweise war auch das Osterfeuer auf dem Grundstück des Lemwerderaner Hundesportvereins zu bestaunen. Beide traditionsreichen Osterfeuer wurden im Laufe der Jahre eingestellt. Doch nun werden die Flammen wieder lodern: Um 19 Uhr 30 wird am Ostersonnabend auf dem Ritzenbütteler Sand durch den Förderverein der drei Ortsfeuerwehren Altenesch, Bardewisch und Lemwerder ein Osterfeuer entzündet. Ortsbrandmeister Dieter Schnittjer: „Unter Aufsicht der Freiwilligen Feuerwehren unserer Gemeinde ist die Absicherung des Osterfeuers sehr gut gewährleistet.“ Ein weiterer Grund für die Ausrichtung der Veranstaltung: Sie ist Werbung für die Arbeit der drei Wehren, der zwei Jugendfeuerwehren, der Kinderfeuerwehr in Lemwerder und natürlich auch für den Förderverein der Gemeindefeuerwehr.

Außerdem: „Ein Osterfeuer hat uralte Tradition“, so Fördervereinsvorsitzender Fred Ollerdissen, „und fördert das Gemeinwohl unserer Gemeinde“.

Entgegen sonstiger Handhabung, findet die Anlieferung von Strauchgut, Ästen und kleineren Stämmen nur am Ostersonnabend in der Zeit von 8 bis 15 Uhr statt. Die Entleerung der Anhänger wird von Feuerwehrkameraden der drei Ortswehren durchgeführt. „Damit umgeht man das Risiko, Tiere zu gefährden und zudem wird die Umwelt geschont, weil nichts untergemogelt werden kann“, so Dieter Schnittjer. Der Aufbau der Getränke- und Verpflegungsstände startet ab 11 Uhr.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr mit der Begrüßung der Gäste.

Um Parkplätze für Auto und Fahrrad braucht man sich keine Sorgen zu machen. Die stehen, wie beim Drachenfest auch, an der Industriestraße und auf der Zufahrt zum Ritzenbütteler Sand zur Verfügung.