LEMWERDER - Sieben Hundehalter des Hundesportvereins nahmen am Sonntag mit ihren Tieren an der Herbstprüfung des Hundesportvereins Lemwerder teil. Die Hunde unterschiedlicher Rassen, stellten sich in der Fährtensuche, der Begleithundprüfung sowie in der Schutzhundprüfung III der Jury.
Schon um 9 Uhr wurde eine Fährte in einem Gelände bei Bookholzberg gelegt, die von den Hunden drei Stunden später verfolgt werden musste. Von drei gestarteten Hunden lösten nur zwei diese Prüfung mit Erfolg. Ein Vierbeiner fiel wegen Krankheit während der Prüfung aus.
Die Begleithundprüfung setzte sich aus unterschiedlichen Aufgaben zusammen. So mussten Frauchen und Herrchen mit ihren Hunden u.a. an einer verkehrsreichen Straße entlang gehen. Auch die Begegnung mit anderen Hunden stand auf dem Plan, wobei es darauf ankam, dass der Prüfungshund keine Reaktion zeigte. Als letzte Aufgabe musste der Hund in einer großen Menschengruppe neben seinem Herrchen sitzen und zeigen, dass er keine Angst hatte.
Äußerst beeindruckend war die schwere Prüfung „Schutzhund III". In dieser Disziplin stellte sich nur der Belgische Schäferhund „Cleo vom Repelener Meer“, er war eigens mit seinem Herrchen aus Bremen-Huchting nach Lemwerder gekommen, der Jury. Hatte der fünfjährige Hund zuvor in der Fährte noch gewisse Schwächen gezeigt, wurde er nun in den Kategorien „Unterordnung“ und „Schutzdienst“ von Punktrichter Heiko Masla aus Brake besonders gelobt. Bis auf kleine Unsicherheiten zu Beginn der Prüfung – er musste auf Fingerzeige seines Herrchen das Gelände queren – gehorchte er beim Stellen eines als gefährlich erkannten Menschen aufs Wort. „Cleo“ stellte die Person, in dem er sie erst nur anbellte und dann in den gepolsterten Arm des „Bösewichts“ biss und nicht wieder losließ, bis Herrchen Befehl dazu gab. Dafür bekam „Cleo“ 261 von 300 möglichen Punkten.
