Cloppenburg - Ob kleine oder große Helden – die rund 280 Cloppenburger, die am erstmals initiierten „Heldensamstag“ von 10 bis 17 Uhr für andere einstanden, renovierten, bastelten, vorlasen oder zimmerten, haben mehr als deutlich bewiesen, dass Engagement für sie kein Fremdwort ist. „Sie alle waren heute Heldinnen und Helden, weil Sie sich mit Herzblut und Hingabe für eine gute Sache engagiert haben“, zeigte sich Dr. Aloys Klaus, Vorsitzender der Bürgerstiftung Cloppenburg, am Abend bei der anschließenden Heldenparty begeistert von dem Einsatz der zahlreichen Cloppenburger.
Unter diesen befand sich auch ein ganz besonderer Ehrengast: Model und Moderatorin Lena Gercke. Die gebürtige Cloppenburgerin fungierte nicht nur als Schirmherrin, sondern war trotz eines vollen Terminkalenders persönlich in die Stadt gekommen, um am Nachmittag beim Projekt „Boxenstopp in der Kita St. Vincenz“ mit anzupacken und Pfosten in den Boden zu schlagen.
Doch nicht nur das Kita-Projekt, auch die anderen Aktionen des Heldensamstags konnten sich sehen lassen. So wurde für das Haus Bethanien eine Hollywoodschaukel gezimmert und in der Fahrradwerkstatt Geschick bewiesen, während einige Teilnehmer Bewohner des St.-Pius-Stifts auf eine vergnügliche Shoppingtour entführten oder auch Blumen für den guten Zweck banden. Hier kamen rund 150 Sträuße zusammen, die in sozialen Einrichtungen und Seniorenheimen verteilt wurden. Im Zeichen der Natur standen derweil die Projekte an der St.-Andreas-Grundschule, der Grundschule Bethen und der Paul-Gerhard-Grundschule. Die Schüler hatten um Unterstützung für den Bau eines Feucht-Biotops beziehungsweise das Anlegen eines Blumen- und Gemüsebeets sowie Pflasterarbeiten gebeten und diese auch von zahlreichen Helfern erhalten.
Ebenfalls im Heldenteam vertreten war der Heimatverein der Deutschen aus Russland. Künstler Dr. Ivan Hutsgal hatte dem Rathaus ein großes Gemälde gestiftet, das markante Gebäude der Stadt zeigt und auf dem sich im Laufe der Zeit nun alle Bürger der Stadt per Unterschrift verewigen sollen. Gemeinsam mit etlichen Helfern wurde das Bild ins Rathaus gebracht und auf dem Flur vor dem Bürgerbüro aufgehängt.
Bei der abendlichen Party in Onkel Tom’s Hütte gab’s nach all der Anstrengung deftiges Essen für alle Helfer. Zu einem regelrecht magnetischen Anziehungspunkt entwickelte sich ein großer Bildschirm, auf dem in einer Slideshow alle Mitmachprojekte des Tages zu sehen waren.
