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KOnzert „Alarm“ auf höchstem Niveau

Geerd Lukassen

LEUCHTENBURG - Die Ansage von Gitarrist Marc Müller ist eindeutig: „Wir machen Alarm“. Dies allerdings auf höchstem Niveau. Denn die insgesamt 14 Musikerinnen und Musiker der „Miller’s Mambo Chicks“ sind allesamt Vollblutmusiker.

„Fast alle von uns haben Musik studiert“, sagt Klaus Scheit aus Leuchtenburg, der das Projekt vor etwa eineinhalb Jahren ins Leben gerufen hat. Seit ungefähr einem Jahr spielt die Band in ihrer jetzigen Besetzung zusammen.

Eigene Arrangements

Dass sich ihre Musik von der anderer Bands unterscheidet, wird schon bei der Besetzung deutlich: Neben Schlagzeuger, Bassist und Gitarrist stehen auch ein Keyboarder, drei Sänger, zwei Trompetenspieler, vier Saxofonisten und ein Posaunist auf der Bühne. „Wir sind eher eine Big Band“, sagt Marc Müller.

Die Gruppe spielt Lieder bekannter Künstler wie Jennifer Lopez und Amy Winehouse ebenso wie Klassiker, etwa „Sailing“ von Rod Stewart. Aber auch Stücke weniger bekannter Musiker wie Brian Setzer werden gespielt.

Ein breites Repertoire also, dass eines eint: Alle Lieder werden von den „Miller’s Mambo Chicks“ mit einem eigenen Arrangement auf die Bühne gebracht. Die Noten dafür schreibt Klaus Scheit. So entsteht ein Mix, der von Swing und Rock’n’Roll bis zu Soul, Latin und Jazz reicht.

Wie das klingt, davon können sich die Besucher auf dem Schützenfest in Leuchtenburg überzeugen. Am Sonnabend, 24. April, treten die 14 Musiker ab 20 Uhr bei der Ü-30-Party auf, bei der auch „jüngere Partyfreaks“ willkommen seien, wie der Schützenverein betont.

Spaß steht im Vordergrund

Die „Miller’s Mambo Chicks“ hoffen, dass sich dann ihre Begeisterung für diese Art der Musik auf die Besucher überträgt. Denn wichtig ist für die Musiker vor allem eines: Spaß. „Wir haben einfach Bock darauf, die Leute zu unterhalten“, sagt Klaus Scheit.

Die Musikerinnen und Musiker, die aus der ganzen Region kommen, treffen sich ein- bis zweimal im Monat bei Klaus Scheit in Leuchtenburg zum Proben. In erster Linie werden dann neue Lieder einstudiert.

Es sind aber nicht nur die Auftritte, die die 14 Musikerinnen und Musiker antreiben. Derzeit suchen sie einen Verlag, der ihre CD mit Noten auf den Markt bringt. „Die Zielgruppe sind Leute, die selber Musik machen. So könnten andere Big Bands die von ihnen erarbeiteten Arrangements übernehmen.

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