Hasbruch - Eines stellt Gerold Sprung, Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs, schon einmal vorab klar: „Das soll kein Rummel werden!“ Bei der siebten Auflage des Hasbruchtags am Sonntag, 30. August, setzen die Verantwortlichen auf die bewährte Mixtur aus Information und Spaß. Es solle schließlich ein Fest für die ganze Familie werden, die spielerisch den Naturraum Wald für sich entdecken kann. Im Vorjahr lockte das unterhaltsame Angebot mehr als 400 Besucher.
Anke Fink-Heinemann, Wiltrud Schauer, Brigitte Sprung, Elisabeth Kühling und Förster Lucas Kubel vom Organisationsteam stellten am Freitag den Aktionstag vor. Hasbruchfreunde und Landesforsten greifen auf das bewährte Prozedere zurück: Gestartet werden kann von 10 bis 12 Uhr, die Veranstaltung endet um 15.30 Uhr bei der Jagdhütte. Von drei Treffpunkten am Waldrand aus führen jeweils etwa 3,5 Kilometer lange, mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnete Routen zur Jagdhütte. Diese drei Startplätze sind: der Parkplatz Am Forsthaus in Vielstedt (rote Strecke),
An den Startplätzen erhalten die Teilnehmer einen Laufzettel. Während des Weges zur Jagdhütte werden sie dann an vier Erlebnisstationen zu Mitmach-Aktionen eingeladen, die Teilnahme wird im Laufzettel durch Stempel mit Tiermotiven quittiert. Um welche Aktionen es sich handelt, wollte Fink-Heinemann noch nicht verraten. Das Balancieren auf dem Baumstamm und die Zuordnung von Blatt und Borke zählen zu den Dauerbrennern.
Im Bereich der Jagdhütte bauen das Regionale Umweltzentrum (RUZ) Hollen, die Nabu-Ortsgruppe Ganderkesee, THW und Landesforsten Mitmachstationen auf. Erstmals beteiligen sich die Pfadfinder, und zwar die Meute Balu vom Stamm Parzival. Unterstützung erhalten die Hasbruchfreunde von der Volksbank Ganderkesee-Hude. Es gibt Stände mit Kuchen, Getränken und Bockwurst. Der Hasbruchtag am letzten Sonntag im August wäre ein schöner Abschluss der Sommerferien, sind sich alle einig.
