Cloppenburg - Rund 130 Gäste haben am Sonnabend die siebte Comedynacht der Krapendorfer Kulturgesellschaft (KKG) besucht. Unter dem Motto „Auf St. Pauli brennt noch Licht“ traf man sich erstmals im Cloppenburger Hotel Taphorn, Auf dem Hook.
Den Auftakt machte Marius Jung aus Köln. Der farbige Comedian berichtete unter anderem von seinen Auftritten auf einen Kreuzfahrtschiff. „Schlafen Sie auch hier an Bord? Nein, wir werden abends in ein Schlauchboot gesetzt.“ Mit solchen Aussagen hatte er schnell das Publikum auf seiner Seite. Viel Beifall erhielt er auch für seine Interpretation der deutschen Nationalhymne bei großen Veranstaltungen.
Ostdeutsche Schlager
Anschließend berichtete der gelernte Biologe Keirut Wenzel aus Köln über „regelmäßigen Sex, der schlau macht“ und den Besuch einer Tanzschule. Außerdem brachte er mit seiner Interpretation von ostdeutschen Schlagern der 60er Jahre das Publikum zum Lachen.
Freddy Farzadi war als Türsteher auf der Reeperbahn gekommen. Nach seinem Vortrag sang er gemeinsam mit der Cloppenburger Band „Sturmflut“ – angeführt von Gastgeber Werner Meyer – „Auf St. Pauli brennt noch Licht“ von Jan Delay.
Gelungenes Double
Buchstäblich wurde auf den Tischen getanzt, als Ansgar Hüttenmüller mit seinem Udo-Lindenberg-Cover auftrat. Seine Stimme und sein Auftreten zeigten kaum Unterschiede zum Original. Mit Liedern wie „Andrea Doria“ oder „Sonderzug nach Pankow“ zog er das Publikum in seinen Bann.
Beim Song „Cello“ spielte eine Besucherin Lindenbergs Begleitung. Dies machte sie mit großem Vergnügen und trug damit zur Stimmung bei.
Viel Beifall
Alle Comedians wurden mit viel Beifall belohnt. Das hatten sie auch verdient. Es war eine gelungene Veranstaltung, die mit einer After-Show-Party endete.
