LINDERN - Die Vorbereitungen für die VIII. Linderner Kulturwochen vom 17. Juni bis 4. Juli 2011 laufen auf Hochtouren. „Aus der nur auf die Gemeinde Lindern bezogene erste Kulturwoche ist eine der wichtigsten Kulturveranstaltungen in der Region geworden“, so Volkmar Grigull, der wie in den Vorjahren als künstlerischer Leiter die Ausstellungen gemeinsam mit dem Kulturwochenausschuss der Gemeinde vorbereitet. Als Thema der VIII. Linderner Kulturwochen wurde vom Team diesmal „Der Lauf der Dinge“ gewählt.

Ein Schwerpunkt der Kulturwochen 2011 wird eine Ausstellung sein, die vom Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen Berlin gezeigt wird und bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich war. Gezeigt wird die einmalige Sammlung Orth, eine der größten Kollektionen polnischer naiver Kunst, die im Jahre 2003 als Dauerleihgabe von den Museen der Stadt Nürnberg an das Museum Europäische Kulturen Berlin ausgeliehen wurde. „Wir können sehr stolz darauf sein, dass wir mit diesen international renommierten Museen zusammenarbeiten dürfen“, so Linderns Bürgermeister Rainer Rauch.

Ein weiterer Höhepunkt der VIII. Kulturwochen wird das 3. internationale Bildhauersymposium in Lindern sein. Wieder sollen vier Bildhauer mit Stein, Holz und Stahl auf dem Platz an der Vreeser Straße zwei Wochen lang öffentlich arbeiten. Auf die internationale Ausschreibung der Gemeinde hatten sich mehr als 100 Bildhauer aus der ganzen Welt beworben. Ausgewählt wurden Ralf Klement (Hüp­stedt/Südharz, Holz), Melanie Schmidt (Berlin, Stahl und Kunststoff), Helmut Schwabe (Australien/Tasmanien, Stein) und Bettina Tonjer (Oslo, Stein). Die auf dem Symposium entstandenen Werke bleiben wie bisher als Dauerleihgabe in der Gemeinde Lindern und erweitern den bestehenden Skulpturenpfad .

Im Linderner Rathaus werden in einer Sonderausstellung Werke der Linderner Künstlerin Maria Stratmann gezeigt. Die Grund-, Haupt- und Realschule Lindern wird wieder zur Galerie für Werke von Schülern und von Künstlern aus Lindern und der Region.

Interessierte Hobbykünstler werden gebeten, sich schon jetzt an Volkmar Grigull (Tel. 05957/1619) oder an die Gemeindeverwaltung Lindern (Lisa Domeier, Tel. 05957/ 961020) zu wenden.