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LITERATUR Blutspur reicht bis nach Nordenham

Kenner der Materie

Craig Russell

wurde 1956 im schottischen Kingdom of Fife geboren. Mit seiner irischen Frau und zwei schulpflichtigen Kindern lebt er in Renfrewshire.

Ab 1975

war Craig Russell nach seiner Ausbildung zum Werbetexter zunächst in der Werbebranche tätig. Anschließend arbeitete er mehrere Jahre im Polizeidienst. 1991 eröffnete er seine eigene Werbe- und Marketingfirma. Seit 2004 ist die Schriftstellerei sein Hauptberuf. Der Roman „Brandmal“ ist der dritte Roman der Thriller-Reihe um den Protagonisten Jan Fabel.

Seine Hobbys

sind Kochen, Malen, Musik, Geschichte, die deutsche Sprache lernen.

Der schottische Autor ist am Montag, 21. April, in der Unterweserstadt zu Gast. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr.

Nordenham/uls Für gewöhnlich ermittelt Craig Russells Kommissar Jan Fabel in Hamburg. Zwei brisante Fälle hat ihn der Autor bereits in der Elbmetropole lösen lassen. Und auch sein dritter Fall „Brandmal“ handelt in der Hansestadt. Und in Nordenham.

Der Roman ist mittlerweile in der Lübbe-Verlagsgruppe erschienen. Jetzt steht die Lesereise des Schriftstellers an. Und wo wird der Autor zum ersten Mal auftreten? In der Stadt, in der auch sein neuer Roman beginnt. Warum auf dem Bahnhof in Nordenham zwei Menschen erschossen werden, erfahren die Zuhörer bei einer Lesung, die am Montag, 21. April, im Güterschuppen stattfindet. Beginn ist um 19.30 Uhr. Zum Vorlesen bringt der Schotte Margarete von Schwarzkopf mit. Eintrittskarten gibt es in der Nordenhamer Buchhandlung von Bestenbostel sowie an der Abendkasse.

Ursprünglich sollte die Lesung in der Buchhandlung stattfinden. Doch die Nachfrage ist nach Auskunft von Anne von Bestenbostel riesengroß. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt die Nordenhamerin. Kurzerhand wurde die Lesung in die Heimstätte des Theater Fatale verlegt.

Dass Nordenham in dem neuen Roman von Craig Russell eine nicht unwesentliche Rolle spielt, ist Anne von Bestenbostel zu verdanken. Als der Verlagsvertreter wieder einmal bei ihr vorstellig wurde, nutzte Anne von Bestenbostel die Gunst der Stunde und sprach ihn auf die Romane des Thrillerautors an. Dass der dritte Band teilweise in Ostfriesland handeln werde, erfuhr sie in diesem Gespräch. Da wäre es doch schön, wenn auch Nordenham einmal in die Handlung mit einbezogen werden könnte, sagte sie beiläufig. „Schreiben sie ihm das doch einfach”, wurde sie dazu ermuntert.

Gesagt, getan. Anne von Bestenbostel setzte sich an ihren Computer und verschickte eine E-Mail. Sie pries Nordenham in den höchsten Tönen und erwähnte, dass sich die Stadt hervorragend als Kulisse für einen Krimi eigne.

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