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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Lob für selbstbewusste Buchhändler

09.10.2013

Frankfurt /Main Die Zukunft der Buchhandlung um die Ecke gehört zu den Hauptthemen der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. „Die Marktanteile im stationären Buchhandel gehen seit Jahren zurück – und das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern – aber der Schwund schreitet langsamer voran“, sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gottfried Honnefelder, am Dienstag in Frankfurt. Er beobachte „ein neues Selbstbewusstsein“ bei den klassischen Buchhändlern.

Die weltgrößte Buchmesse mit 7300 Ausstellern aus 100 Ländern wurde am Dienstagabend unter anderen von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) eröffnet. Der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, warnte in seiner Eröffnungsrede vor einer Dominanz der großen amerikanischen Internetfirmen Apple, Amazon und Google.

Von Mittwoch bis Sonntag werden rund 280 000 Besucher erwartet. Insgesamt gibt es rund 3000 Veranstaltungen. Etwa 1500 Autoren werden zur Messe kommen. Ehrengast ist Brasilien.

Dass die Buchpreisbindung erhalten bleibt, hält Honnefelder für unerlässlich. Würde sie abgeschafft, „wäre das Ende der stationären Buchhandlung eingeläutet“.

Als „unglaubliche Fehlentscheidung“ hat unterdessen ARD-Literaturkritiker Denis Scheck die Vergabe des Deutschen Buchpreises an Terézia Mora für „Das Ungeheuer“ bezeichnet. Der 700-Seiten-Roman sei selbstquälerisch und weinerlich und treibe das Mitleid in eine neue Dimension, sagte Scheck im Deutschlandfunk.

Mora, die aus Ungarn stammt und in Berlin lebt, hatte den renommierten Preis am Montagabend in Frankfurt erhalten.


Infos unter:   www.buchmesse.de 
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