Kein Zweifel: Auch die 21. Internationale Musikshow von NWZ und Bundeswehr war ein großer Erfolg. Darin bestand Einigkeit, als die Abordnungen der 300 aktiven Musiker, Tänzer und Akrobaten aus sechs Nationen sowie die Ehrengäste die Gala am späten Freitagabend in den oberen Festsälen der Weser-Ems-Halle gebührend ausklingen ließen. Bei Gulaschsuppe und gut gekühltem Bier war die Stimmung nach dem abwechslungsreichen Programm bestens.
NWZ -Geschäftsführer Ulrich Gathmann betonte den völkerverbindenden Charakter der von internationalen Künstlern geprägten Musikshow, deren Überschüsse traditionell bedürftigen Kindern in aller Welt zugute kommen. Diesmal setzten sich die Akteure für verlassene Kinder in Weißrussland und auch wieder für das Soldatenhilfswerk ein. Darüber freuten sich vor allem Oberst Heinz-H. Meyer von Thun (Kommandeur im Verteidigungsbezirk 24) und General Dieter Warnecke (Kommandeur der Oldenburgischen Luftlandebrigade 31).
Welchen guten Ruf die Benefiz-Veranstaltung genießt, ließ sich an der großen Zahl der prominenten Ehrengästen ablesen: Staatstsekretär Thomas Kossendey (CDU) gehörte ebenso dazu wie die Bundestagsabgeordneten Angelika Brunkhorst (FDP) und Gesine Multhaupt (SPD) sowie die Landtagsabgeordnete Daniela Pfeiffer (CDU). Zu den Ehrengästen gehörte auch Peter Krug, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Oldenburg und Militärbischof der Evangelischen Kirche Deutschlands. Als Repräsentanten der Behörden waren Verwaltungsgerichtspräsident Dr. Werner Hanisch, Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau und Oldenburgs Polizei-Chef Johann
Kühme gekommen. Als Vertreter des Wirtschaftslebens nahmen IHK-Ehrenpräsident Dieter Schlecht sowie die LzO-Vorstandsmitglieder Martin Grapentin und Stefan Küpper am Empfang teil. Dieter Holzapfel (DRK-Landesverband), Wolfgang Bartels (Diakonie) Marco Mohrmann (AWo-Bezirksverband) vertraten die Wohlfahrtsverbände.
Der Erfolg einer Musikshow steht und fällt mit den Akteuren. Für die gezeigten Leistungen bedankte sich NWZ -Geschäftsführer Gathmann bei Fregattenkapitän Lutz Bammler, musikalischer Leiter der Show und Chef des Marinemusikkorps Nordsee, bei den Leitern der einzelnen Gruppen sowie bei Regisseur Rüdiger Hillmann und Moderator Helmut Jaeger. Ein dickes Dankeschön ging auch an Kapitänleutnant Toni Kleemann, der hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatte.
Stimmungsvoll ging es am Freitagabend auch beim Oldenburgischen Architekten- und Ingenieurverein (AIV) zu. Die AIV-Mitglieder trafen sich mit Freunden und Gästen im Hundsmühler Krug an der Hundsmühler Straße zu ihrem festlichen Winterabend. Nach dem Sektempfang gehört die Aufmerksamkeit der Anwesenden dem Festredner Professor Dr. Walter Siebel. Der Soziologe, der seit 1975 Leiter der Arbeitsgruppe Stadtforschung an der Universität Oldenburg war, widmete sich der Thematik der Zukunft europäischer Städte unter dem Wandel der Gesellschaft.
