Der III. Zug nahm das Schützenfest zum Anlass, um verdiente und langjährige Vereinsmitglieder im Namen des Schützenvereins Altenoythe auszuzeichnen. Zugführer Hans Hanneken und seine Stellvertreter Andreas Emken und Heinrich Frerichs ehrten Willi Scheibe für 60-jährige Vereinstreue mit einer Urkunde und entsprechender Plakette in Gold. Der Zugführer lobte, dass Scheibe am Anfang der 50er Jahre den Wiederaufbau des Schützenvereins mitgetragen habe. Er sei ein treues Mitglied des Vereins, der nicht nur Festumzüge und Versammlungen aktiv mitgestaltete, sondern auch bei vielen Aufgaben im III. Zug Verantwortung übernommen habe. Für 50-jährige Vereinstreue wurden Heinrich Bischof, Heinrich Bauken und Josef Timmermann mit einer Urkunde und Plakette in Gold ausgezeichnet. Eine Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft mit entsprechender Plakette erhielten Gerd Kemper, Karl Schwienhorst und Otto Hagen. Andreas Müller bekam für 25-jährige Vereinszugehörigkeit eine Plakette. Hanneken würdigte alle ausgezeichneten Schützen, ohne ihr Mitwirken und das ihrer Schützenkollegen gebe es keinen Schützenverein und keine Schützenfeste.
Im Rahmen seiner Visitation in der Pfarrei St.-Marien und im Zusammenhang mit dem 100. Weihetag der evangelischen Michaeliskirche in Friesoythe besuchte Weihbischof Heinrich Timmerevers zusammen mit dem Pastoralteam und Vertretern des Pfarrgemeinderates St. Marien offiziell die evangelische Kirche. Pfarrer Lennart Krauel begrüßte zusammen mit Pfarrerin Meike Wendt und Vertretern des Gemeindeältestenrates die katholische Delegation zunächst in der Kirche und erklärte kurz die 100-jährige Geschichte des Kirchenbaus für die evangelischen Christen in Friesoythe. Dann feierte Pfarrer Krauel mit den Anwesenden einen Gottesdienst. Anschließend ging es für alle ins Pfarrheim zur Kaffeetafel. Hier wurden zunächst Informationen über das Gemeindeleben und den Aufbau der evangelischen Kirche ausgetauscht. Der Weihbischof zeigte sich sehr gut informiert über die evangelischen Strukturen, da er doch mit dem evangelischen Bischof Jan Janssen im regelmäßigen Kontakt und Austausch steht. Die Geistlichen und die Laien kamen anhand der Bibelstelle sehr gut ins geistliche Gespräch über ihren eigenen Glauben. Die Botschaft Jesu ist der gemeinsame Schatz aller Christen, hieß es. Alle Beteiligten waren sich am Ende einig, dass es solche Gespräche öfter geben müsste. Die beiden Pfarrer Krauel und Michael Borth wollen mit ihren Gremien beraten, ob es nicht eine Wiederauflage des vor vielen Jahren schon einmal bestandenen Ökumenischen Bibelgesprächskreises geben sollte.
