LöNINGEN - Mit einer ökumenischen Gedenkfeier beim Kriegerdenkmal wird am Volkstrauertag ab 11.30 Uhr in Löningen der Opfer von Gewalt und Kriegen gedacht. Diese Andacht wird von der Kolpingfamilie Löningen und vom Jugendtreff Löningen gestaltet.

Im Anschluss kann die Ausstellung „Gräber mahnen zum Frieden“ im Rathaus im alten Bahnhof besucht werden. Es handelt sich um eine Wanderausstellung, die die Stadt Löningen und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 14. bis zum 25. November dort präsentiert.

Die Wanderausstellung berichtet von den etwa 850 deutschen Kriegsgräberstätten in mehr als 45 Ländern, die vom Volksbund betreut werden. Sie informiert auch über die aktuelle Jugend- und Friedensarbeit, die in zahlreichen Jugendcamps an den Kriegsgräberstätten geleistet wird. In den Camps wird versucht, die Jugend der einst verfeindeten Völker über die Pflege der Gräber ihrer Vorfahren zusammenzuführen. Die Ausstellung macht deutlich, dass in einer Welt voller Kriege diese „Mahnmale zum Frieden“ einen zeitlosen Wert für die Menschen haben und für immer bewahrt werden sollten.

Schüler des Copernicus-Gymnasiums Löningen haben im vergangenen Jahr Gräber von Gefallenen in Lommel gepflegt. Sie werden ihre Arbeiten ebenfalls in dieser Ausstellung dokumentieren.