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Dorfgemeinschaft Lösung für „Alte Pastorei“ in Sicht

Middoge - Die Dorfgemeinschaft in Middoge kann auf eine Lösung in Bezug auf die Zukunft des Dorfgemeinschaftshauses hoffen. Wie berichtet, sorgen sich die Middoger um die „Alte Pastorei“, die seit vielen Jahren als Dorftreff dient und für Veranstaltungen genutzt wird.

Derzeit verhandeln Gemeinde und Dorfgemeinschaft mit der evangelischen Kirche als Eigentümerin des Gebäudes über eine weitere Nutzung durch die Dorfgemeinschaft. Die Kirche hatte mit dem Gedanken gespielt, das Gebäude zu verkaufen. „Davon hat sie aber inzwischen Abstand genommen“, betont Dorfsprecher Ekke Schoof. Eine Überlegung ist nun, dass die Dorfgemeinschaft zum Verein wird, der die Nebenkosten des Gebäudes übernehmen könnte. Die Kirche würde im Besitz des Gebäudes bleiben, Kirche und Dorfgemeinschaft könnten den Dorftreff weiter nutzen.

Planungssicherheit nötig

„Für diese Lösung braucht die Dorfgemeinschaft aber Planungssicherheit“, betonte Schoof. Der Dorfgemeinschaft schwebt vor, eine Vereinbarung mit der Kirche für mehrere Jahrzehnte zu treffen.

Zudem beschäftigt die Middoger der geplante Radweg an der Kreisstraße 89 zwischen Middoge und Oldorf. Mehrfach hatten sie mit Protestaktionen in den vergangenen Jahren auf die Dringlichkeit der Maßnahme hingewiesen. Schoof kritisierte jetzt erneut, dass die Maßnahme beim zuständigen Landkreis Friesland auf der Prioritätenliste immer wieder auf- und ab gewandert sei.

Die Gemeinde Wangerland verweist indes auf abgeschlossene Planungen. Zuversichtlich ist Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena auch in Bezug auf die Finanzierung. Er glaube an eine Zusage für die Landeszuschüsse, sagte er. Auch der Landkreis werde Mittel in den Haushalt einstellen.

Bei der Dorferneuerung in Middoge müssen sich die Einwohner laut Mühlena noch etwas gedulden. Zunächst soll in diesem Jahr die Dorferneuerung Hohenkirchen abgeschlossen werden, dann kann mit der Dorferneuerung in Middoge begonnen werden. Wie berichtet, ist zwar die Umsetzung privater Maßnahmen gestartet, mehrere Middoger Eigentümer haben im Rahmen der Dorferneuerung ihre Gebäude saniert, mit den öffentlichen Maßnahmen ist aber noch nicht begonnen worden.

Zuschüsse vom Land

Für die Dorferneuerung stellt das Land bis 2020 bis zu 550 000 Euro zur Verfügung, davon sind rund 100 000 Euro für Privatmaßnahmen eingeplant. Das Land bezuschusst Planung und Maßnahmen mit 50 Prozent im öffentlichen und mit 30 Prozent im privaten Bereich. Die Gemeinde Wangerland finanziert die Maßnahmen ebenfalls mit.

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