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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Rockmusik: Am Anfang eine Keksdose als Schlagzeug

17.07.2019

London Rick Davies scheint es wieder besser zu gehen: Vor vier Jahren musste der Sänger und Komponist wegen einer Krebsdiagnose die „Supertramp Forever“-Europatour absagen. Vor Wochen stand er zusammen mit Supertramp-Musikern als Ricky and the Rockets wieder auf der Bühne, fast genau 40 Jahre nachdem „Breakfast in America“ in die amerikanischen Charts schoss und den Welterfolg der Ausnahmeband zementierte. Am 22. Juli wird der Weltstar seinen 75. Geburtstag feiern.

Geboren wurde Rick Davies in eine Arbeiterfamilie in Swindon, einer Stadt im Südwesten Englands. Ursprünglich wollte er Schlagzeuger werden. Zuerst musste eine Keksdose als Schlagzeug herhalten, bis er mit zwölf in der Blaskapelle der Eisenbahner mitspielen durfte. Als er herausfand, dass die lokalen Bands Bedarf an Bluespianisten hatten, brachte er sich das Klavierspielen bei. „So bin ich zum Klavierspielen gekommen“, erklärte er mal.

Mit 15 entdeckte er den Rock‘n’Roll für sich und gründete drei Jahre später seine eigene Band – Rick’s Blues – während er als Schweißer sein Geld verdiente. Erst ab 1966 konnte er sich als professioneller Musiker über Wasser halten. Per Anzeige im britischen Musikerblatt „Melody Maker“ 1969 suchte er schließlich nach Mitstreitern für eine „echte Gelegenheit“. So fand er den zweiten Leadsänger und Songwriter Roger Hodgson für die Band Daddy, aus der später Supertramp werden sollte.

Davies und Hodgson entwickelten zusammen einen unverwechselbaren Sound, Supertramp wurde eine der bekanntesten Rockgruppen der späten 70er Jahre. Die Band spielte vor vollen Stadien und verkaufte Millionen von Platten mit Songs wie „Dreamer“, „The Logical Song“, „Give A Little Bit“ und „Bloody Well Right“. Obwohl Davies und Hodgson beide ihre eigenen Lieder schrieben und sangen, teilten sie sich die Credits als Songwriter – was später viel Ärger machen sollte.

Auf der Höhe ihres Erfolges, nach dem passend betitelten Album „Famous Last Words“, verließ Roger Hodg­son die Band 1983 für ein einfacheres Leben und eine Solokarriere. Supertramp machte ohne ihn weiter. Jahrzehntelang hofften Fans auf eine Wiedervereinigung – vergeblich.

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