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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Deutscher Film „Werk ohne Autor“ für Oscar nominiert

23.01.2019

Los Angeles Der deutsche Beitrag „Werk ohne Autor“ hat es für Deutschland ins Oscar-Rennen geschafft. Das Künstlerdrama von Florian Henckel von Donnersmarck ist einer von fünf Anwärtern in der Sparte „nicht-englischsprachiger Film“, wie die Oscar-Akademie am Dienstag bekanntgab. Mit nominiert sind unter anderem die Filme „Roma“ (Mexiko) und „Cold War“ (Polen).

Der letzte für den Auslands-Oscar nominierte deutsche Film war 2017 „Toni Erdmann“ von Maren Ade. Im vorigen Jahr hatte es „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin nicht in die Endrunde geschafft.

Lesen Sie auch: „Werk ohne Autor“ – Großartiger Film zeigt Bezug zu Oldenburg

Dies ist die zweitere Oscar-Chance für Donnersmarck. Mit dem Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ holte er 2007 bereits den Auslands-Oscar nach Deutschland.

In „Werk ohne Autor“ mit den Schauspielern Tom Schilling, Paula Beer und Sebastian Koch geht es um den Findungs- und Schaffensprozess eines Künstlers. Inspiriert ist der Film von dem Leben des deutschen Malers Gerhard Richter. Der 86-jährige Künstler ist inzwischen zu Donnersmarck auf Distanz gegangen und hat den Film als Verzerrung seiner Biografie kritisiert.

„Werk ohne Autor“ war bei der Golden-Globe-Verleihung Anfang Januar leer ausgegangen. Gewinner war das Filmdrama „Roma“ des mexikanischen Regisseurs Alfonso Cuarón, das ebenfalls bei der Oscar-Vergabe am 24. Februar im Rennen ist.

Hier zudem eine Liste der Nominierten in den prominentesten Kategorien für einen Oscar bei der 90. Verleihung der Filmpreise, die am 24. Februar von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences verliehen werden:

Bester Film: „Black Panther“; „BlacKkKlansman“; „Bohemian Rhapsody“; „The Favourite“; „Green Book“; „Roma“; „A Star Is Born“; „Vice“

Bester Hauptdarsteller: Christian Bale, „Vice“; Bradley Cooper, „A Star Is Born“; Rami Malek, „Bohemian Rhapsody“; Viggo Mortensen, „Green Book“; Willem Dafoe „At Eternity’s Gate“

Beste Hauptdarstellerin: Yalitza Aparicio, „Roma“; Glenn Close, „The Wife“; Olivia Colman, „The Favourite“; Lady Gaga, „A Star Is Born“; Melissa McCarthy, „Can You Ever Forgive Me?“

Bester Nebendarsteller: Mahershala Ali, „Green Book“; Sam Elliott, „A Star Is Born“; Adam Driver, „BlacKkKlansman“; Richard E. Grant, „Can You Ever Forgive Me?“; Sam Rockwell, „Vice“

Beste Nebendarstellerin: Amy Adams, „Vice“; Marina de Tavira, „Roma“; Regina King, „If Beale Street Could Talk“; Emma Stone, „The Favourite“; Rachel Weisz, „The Favourite“

Beste Regie: Alfonso Cuarón, „Roma“; Spike Lee, „BlacKkKlansman“; Pawel Pawlikowski, „Cold War“; Giorgos Lanthimos, „The Favourite“; Adam McKay, „Vice“

Bester fremdsprachiger Film: „Werk ohne Autor“ (Deutschland); „Shoplifters“ (Japan); „Capernaum“ (Libanon); „Roma“ (Mexiko); „Cold War“ (Polen)

Bester animierter Spielfilm: „Incredibles 2“; „Isle of Dogs“; „Mirai“; „Ralph Breaks the Internet“; „Spider-Man: Into the Spider-Verse“

Beste Kamera: Lukasz Zal, „Cold War“; Robbie Ryan, „The Favourite“; Caleb Deschanel, „Never Look Away“; Alfonso Cuarón, „Roma“; Matthew Libatique, „A Star Is Born“

Bestes adaptiertes Drehbuch: „The Ballad of Buster Scruggs“, Joel Coen & Ethan Coen; „BlacKkKlansman“, Charlie Wachtel & David Rabinowitz and Kevin Willmott & Spike Lee; „Can You Ever Forgive Me?“, Nicole Holofcener and Jeff Whitty; „If Beale Street Could Talk“, Barry Jenkins; „A Star Is Born“, Eric Roth and Bradley Cooper & Will Fetters

Bestes Orginal-Drehbuch: „The Favourite“, Deborah Davis and Tony McNamara; „First Reformed“, Paul Schrader; „Green Book“, Nick Vallelonga, Brian Currie, Peter Farrelly; „Roma“, Alfonso Cuarón; „Vice“, Adam McKay

Beste Musik: „Black Panther“; „BlacKkKlansman“; „If Beale Street Could Talk“; „Isle of Dogs“; „Mary Poppins Returns“

Bester Song: „When A Cowboy Trades His Spurs For Wings“ aus „The Ballad of Buster Scruggs“; „All The Stars“ aus „Black Panther“; „I’ll Fight“ aus „RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit“; „The Place Where Lost Things Go“ aus „Mary Poppins Returns“; „Shallow“ aus „A Star Is Born“

Bester Dokumentarfilm: „Free Solo“, Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin, Evan Hayes and Shannon Dill; „Hale County This Morning, This Evening“, RaMell Ross, Joslyn Barnes and Su Kim; „Minding the Gap“, Bing Liu and Diane Quon; „Of Fathers and Sons“, Talal Derki, Ansgar Frerich, Eva Kemme and Tobias N. Siebert, „RBG“, Betsy West and Julie Cohen

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