• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Kultur

Überfällige und fehlende Nominierungen

21.02.2019

Los Angeles Die Oscars werden am Sonntag zum 91. Mal verliehen. Dabei könnte es einige Rekorde und längst überfällige Gewinner geben. Ein Überblick:Hollywoodlegende Glenn Close (71) könnte im siebten Anlauf mit ihrer Hauptrolle in „Die Frau des Nobelpreisträgers“ ihren ersten Oscar holen. Darin spielt sie die Ehefrau eines Schriftstellers, die sich nach Jahren gegen den egoistischen Mann auflehnt. Seit ihrer ersten Nominierung für „Garp und wie er die Welt sah“ von 1982 war sie sechsmal leer ausgegangen.
Mehrere Schauspieler haben für ihre Oscar-nominierten Rollen kräftig angespeckt. Die Britin Olivia Colman (45) nahm für ihren Königinnen-Part in „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“ gut 15 Kilo zu. Es sei ein Vergnügen gewesen, während der Dreharbeiten ständig zu essen, witzelte sie. Der dänisch-amerikanische Schauspieler Viggo Mortensen (60) legte als italienischstämmiger Chauffeur in „Green Book – Eine besondere Freundschaft“ etwa 20 Kilo zu. Ebenso viele Kilos aß sich Christian Bale für die Politsatire „Vice – Der zweite Mann“ an – der 45-Jährige ist als Ex-US-Vizepräsident Dick Cheney kaum wiederzuerkennen.Selten zuvor gab es vor der Oscar-Gala solch ein Durcheinander bei der Organisation. Zuerst sprang US-Komiker Kevin Hart nach einer Kontroverse um frühere schwulenfeindliche Bemerkungen als Moderator ab. Wochen später wurde bekannt, dass es gar keinen Moderator, sondern nur einzelne Präsentatoren geben wird – eine Oscarshow ohne Gastgeber gab es zuletzt vor 30 Jahren. Hinzu kam der Wirbel um die Vergabe einzelner Preise: Erst wurde angekündigt, man wolle einige Awards in den Werbepausen verleihen, um Zeit zu sparen. Die Proteste waren so massiv, dass die Organisatoren einen Rückzieher machten. Spike Lee (61) ist mit „BlacKkKlansman“ für die beste Regie nominiert – er ist erst der sechste schwarze Regisseur der Oscar-Geschichte, der in dieser Kategorie überhaupt nominiert wurde. Und wenn er gewinnen sollte, wäre er sogar der erste schwarze Filmemacher mit dieser Trophäe. Auch die Nominierung von Yalitza Aparicio ist ein Meilenstein: Die 25-Jährige, die in Alfonso Cuaróns „Roma“ eine Hausangestellte spielt, ist als erste indigene Schauspielerin aus Mexiko für einen Oscar der besten Hauptdarstellerin nominiert.Die Live-Übertragung der 74. Academy Awards im Jahr 2002 war mit einer Dauer von vier Stunden und 23 Minuten die längste Show aller Zeiten. Whoopi Goldberg war Gastgeberin, „A Beautiful Mind“ gewann als bester Film. Knapp vier Stunden zog sich die Gala 2018 hin. Diesmal soll es straffer zugehen, die TV-Ausstrahlung werde auf drei Stunden begrenzt, hieß es.In der Kategorie für die beste Regie ist keine einzige Frau nominiert – mal wieder. Bisher ist Kathryn Bigelow die einzige Frau, die je als Regisseurin ausgezeichnet wurde (2010 für „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.