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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Trauer um US-Schauspieler Seymour Cassel

10.04.2019

Los Angeles /Oldenburg Der US-amerikanische Schauspieler Seymour Cassel, der häufig mit den Regisseuren John Cassavetes und Wes Anderson arbeitete, ist tot. Cassel sei am Sonntag in Los Angeles an der Alzheimerkrankheit gestorben, teilte sein Sohn Matthew am Montag dem US-Branchenblatt „Hollywood Reporter“ mit. Der Charakterdarsteller wurde 84 Jahre alt.

Cassavetes holte den Schauspieler unter anderem für sein Regiedebüt „Schatten“ (1959), das Drama „Gesichter“ (1968) und die Beziehungskomödie „Minnie und Moskowitz“ (1971) vor die Kamera. Seine Nebenrolle in „Gesichter“ brachte Cassel eine Oscar-Nominierung ein. Unter der Regie von Wes Anderson wirkte der Schauspieler in „Rushmore“ (1998), „Die Royal Tenenbaums“ (2001) und „Die Tiefseetaucher“ (2004) mit. In dem Drama „Ein unmoralisches Angebot“ mit Robert Redford in der Rolle eines Milliardärs spielte Cassel dessen Fahrer und Assistenten.

Seymour Cassel, der in zahlreichen Independent-Filmen mitspielte, ist der Namenspate für einen Filmpreis beim Internationalen Filmfest Oldenburg. Seit 2012 wird dort der „Seymour Cassel“-Ehrenpreis an einen Darsteller vergeben. 2008 war Cassel der zweite Prominente, der einen Stern auf dem Oldenburger „Walk of Fame“ bekam. Damals sagte der Schauspieler: „Es war eine Überraschung für mich. Ich dachte erst, ich müsste meine Hände oder Füße in Zement drücken. Aber einfach der Name, das ist toll.“

Seine Liebe für das Show-Business entdeckte Cassel schon in jungen Jahren. Seine Mutter war Tänzerin, mit ihr reiste er viel.

Der Leiter des Oldenburger Filmfestes, Torsten Neumann, erinnert mit einem Posting auf Facebook an Seymour Cassel. Neumann habe die letzten Tage mit dem Schauspieler verbracht und verabschiedete sich nun von dem befreundeten Künstler. Cassel sei nicht nur der Schutzpatron, Meister und gute Geist des Oldenburger Filmfestes seit dem Beginn vor 25 Jahren gewesen, sondern auch ein geliebter Freund und ein Familienmitglied von Herzen geworden, schreibt Neumann auf Englisch. „Godspeed“ – Gute Reise, wünscht er Cassel.

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Inga Wolter stv. Ltg. / Online-Redaktion
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Tonia Hysky Redakteurin / Politikredaktion
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