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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Luc Von Mensing: Diese Oldenburger wollen auf die ganz große Bühne

10.08.2017

Frage: Wer von euch ist denn nun Luc von Mensing?

Lucas Gerber: (lacht) Ich heiße Lucas. Und er (zeigt auf Keno) heißt Keno Mensing.

Frage: Und ihr seid die Chefs?

Lucas: Die Gründer. Mit Chef hat das nichts zu tun.

Keno Mensing: Das läuft bei uns alles ganz demokratisch.

Lucas: Wir beide haben halt damit angefangen.

Live in Wardenburg und Wilhelmshaven

Luc von Mensing ist eine Rap-Pop-Band aus Oldenburg und besteht aus den Mitgliedern Patrick Albers (Gitarre), Alexander Falke (Drum), Kilian Niemann (Piano), Samir Sakallah (Bass), Keno Mensing (Samples) und Lucas Gerber (Sänger, Songwriter und Frontmann).

An diesem Samstag spielt Luc von Mensing auf dem Open Air in Wardenburg (ab 19.30 Uhr auf dem Rathausplatz). Außerdem ist die Band am 9. September in der Suedbar in Wilhelmshaven und am 16. September bei einer Preisverleihung im Cinespace Bremen zu hören.

Kilian Niemann: Und das „von“ klingt ein bisschen royal . . .

Lucas: Wir haben uns gedacht, wir brauchen auf jeden Fall einen Namen, der interessant klingt. Du hast ja keine Chance, ein Genre darunter zu schreiben – meistens steht da einfach nur der Name. Und dann haben wir uns das so ein bisschen zurechtgebogen. Wir sind Luc von Mensing (zeigt erst auf sich, dann auf Keno.) Du stehst da auch nicht so richtig hinter, ne? (lacht)

Keno: Ich steh da total hinter! Lucas hat mich irgendwann einfach angerufen und gesagt: Wir haben jetzt ‘nen Namen. Und den hatte er auch schon in einen Text reingebastelt. Aber der Name ist top.

Lucas: Der wird nur ab und zu falsch geschrieben.

Kilian: Die beste Variante war Luc van Helsing. (lacht)

Frage: Ich gebe mir Mühe, Euch richtig zu schreiben. Apropos: Ihr habt vor Kurzem auf dem Deichbrand-Festival gespielt,standet aber nicht mit eurem Namen auf den offiziellen Line-Ups.

Lucas: Wir haben einen Band-Contest gewonnen, und deshalb durften wir auf dem Deichbrand spielen. Als das feststand, waren die Flyer aber schon alle gedruckt. Wir standen da als Campusmusikanten 2.0 drauf.

Kilian: Wir haben schon überlegt, unseren Namen zu ändern – in Campusmusikanten 2.0. Ist eigentlich auch ein schöner Name (lacht).

Lucas: Das ist echt schade, wenn wir Leuten gesagt haben, dass wir auf dem Deichbrand spielen, und gesagt haben, wir sind Luc von Mensing – dann haben die das einfach nicht gefunden. Nur online stand es die letzten Wochen vorher drin.

Frage: Wie war’s denn?

Keno: Alles in Allem war es echt abgefahren. Also nicht nur der Auftritt – der war sehr cool –, aber auch das ganze Drumherum. Obwohl es ja schon recht spät war, waren viele coole Leute da, die unsere Musik auch echt gefeiert haben. Das hat schon sehr viel Spaß gemacht.

Frage: Ihr habt um 3 Uhr nachts gespielt – hattet Ihr Angst, dass so spät keiner mehr kommt?

Kilian: Als wir am Abend vorher um halb 3 beim Tourbus standen, auf dem wir auch gespielt haben, war noch alles voll. Also eher nicht.

Lucas: Genau, da waren da noch zu viele Menschen, eigentlich.

Frage: Zu viele?

Kilian: Dadurch ist die Aufregung noch ein bisschen gestiegen.

Lucas: Das ist eine Größenordnung, mit der wir noch nicht so viel Erfahrung haben.

Frage: Was war davor Euer größter Auftritt?

Keno: Ich glaube, die Breminale Anfang Juli. Da waren etwa 400 Leute, und das hatten wir vielleicht zwei- oder dreimal.

Samir Sakallah : Und davor waren wir auf dem Abifestival in Lingen. Da ist ja eigentlich auch ordentlich was los. Da haben wir allerdings zu einer Zeit gespielt, als die Leute gerade erst aus den Zelten kamen.

Lucas: Und es hat geregnet, kurz vorher.

Samir: Genau, das, plus Katerstimmung – aber es war trotzdem schön!

Alex Falke: Ja, das war unser erstes Mal auf einer großen Bühne.

Live in Wardenburg und Wilhelmshaven

Luc von Mensing ist eine Rap-Pop-Band aus Oldenburg und besteht aus den Mitgliedern Patrick Albers (Gitarre), Alexander Falke (Drum), Kilian Niemann (Piano), Samir Sakallah (Bass), Keno Mensing (Samples) und Lucas Gerber (Sänger, Songwriter und Frontmann).

An diesem Samstag spielt Luc von Mensing auf dem Open Air in Wardenburg (ab 19.30 Uhr auf dem Rathausplatz). Außerdem ist die Band am 9. September in der Suedbar in Wilhelmshaven und am 16. September bei einer Preisverleihung im Cinespace Bremen zu hören.

Frage: Die Bühne auf dem Deichbrand war ja nicht soo groß...

Alex: Stimmt, zu sechst auf dem Dach des Busses – das war kuschelig.

Keno: Ja, aber das war auch sehr cool. Das ist ein echt schöner Bus, und dann spielt man da auf dem Dach, das ist schon alles sehr verrückt.

Patrick Albers: Und das Setting direkt unter dem Riesenrad – das war auch schon sehr beeindruckend.

Kilian: Man konnte sich vorher wirklich keine Vorstellung machen, wie sich das anfühlt.

Alex: Wir durften uns am Abend vorher schon einmal neben den Bus stellen, das hat einem schon so ein bisschen das Gefühl gegeben, wie es werden würde. Allein das war schon besonders.

Keno: Und auch generell: Wenn man eigentlich gar nicht auf so einem Level ist, dass man auf solchen Festivals spielt, dann ist alles total besonders. Man darf hier rumhängen und trifft Leute, von denen man sonst eigentlich Fan ist, und feiert die Musik. Das ist auf ganz vielen Ebenen besonders.

Lucas: Und wir wurden da wirklich super umsorgt. Da hat sich Red Bull nicht lumpen lassen. Wir hatten einen Shuttle-Service für die kürzesten Wege. Ich glaube, die wollten uns wirklich ermöglichen, mal den großen Traum zu leben.

kilian: Und von draußen winken dann die Leute, weil sie denken, da ist ein großer Künstler im Shuttle-Bus – dabei sind wir das (lacht).

Keno: Es waren wirklich alle echt nett und cool drauf, und sie ermöglichen uns total viel. Es fehlte uns an wenig.

Lucas: Nur an Schlaf? (lacht)

Kilian: Und Gelassenheit (lacht).

Frage: Ihr wart ja schon den ganzen Samstag da, der Auftritt war aber erst nachts. Was habt ihr den ganzen Tag vorher gemacht?

Lucas: Ja, das war wirklich viel Zeit – zuviel Zeit, um sich Gedanken zu machen.

keno: Wir haben uns Konzerte angeguckt, hatten um 20.30 Uhr Soundcheck und haben uns dann weiter Konzerte angeguckt – und versucht, nicht zu nervös zu werden und das alles zu genießen.

Frage: Habt ihr backstage mit anderen Bands gesprochen?

Samir: (lacht) Dafür ist Alex bei uns zuständig.

Alex: Ja! (lacht) Das stimmt. Das ist eigentlich mein Ding. Hat nur dieses Mal nicht so gut geklappt. Ich habe mir zwar fest vorgenommen, den ein oder anderen Kontakt zu knüpfen, habe dann aber doch nicht den richtigen Zeitpunkt erwischt und es dann auf später verschoben – da war dann nur leider auch keine Zeit mehr. Mit Fatoni habe ich kurz geschnackt – der musste dann aber leider los zu seinem Helikopter-Rundflug,, und die Jungs von AnnenMayKantereit haben mich in den Whirlpool eingeladen – da war es mir dann aber doch etwas zu kuschelig drin (lacht).

Patrick: Es war aber auch so schon cool zu sehen, wie die Leute so abseits der Bühne sind. Von Marteria bis Kraftklub wirkten da alle sehr entspannt und locker.

Frage: Ein Festival ist ja etwas anderes als ein eigenes Konzert – habt Ihr Euch dafür etwas Besonderes ausgedacht?

Keno: Ja, wir haben die eher ruhigen Songs rausgestrichen.

Kilian: Balladen sind verboten! (lacht)

lucas: Wir haben einfach versucht, die Leute eine halbe Stunde gut mitzunehmen.

Frage: Habt ihr das beim Abifestival auch schon so gemacht?

Lucas: Das kommt auf das Set an. Wenn wir 30 oder 45 Minuten haben, dann spielen wir meistens schon die schnellen Sachen. Wenn man eine Stunde hat, ist das was anderes. Da kannst du gegen Ende nochmal ein bisschen runtergehen, und spielst dann nochmal drei Songs zum Abgehen zum Schluss. Das ist noch etwas geiler, als nur durchgehend abzureißen.

Frage: Wie geht es weiter?

Kilian: Auf dem Höhepunkt soll man sich ja auflösen, als Band, hab’ ich mal gehört.

Keno: Ich würde aber ungerne sagen wollen, dass das schon ganz oben ist. (lacht)

Kilian: Es fühlt sich für mich gerade schon so an.

Keno: Es darf aber gerne noch etwas höher gehen.

Samir: Es war ja noch nicht die große Bühne... Es war der Red Bull Tourbus.

Kilian: Das ist egal.

Frage: Aber auch Kraftklub hat vor ein paar Jahren noch auf dem Tourbus gespielt.

Kilian: Genau, die Geheimtipps spielen alle da.

Keno: Am Abend vor uns haben Chefboss da gespielt. Das sind zwei Mädels, die haben echt richtig Alarm gemacht. Unfassbar. Die Beats haben einen richtig an die Wand gedrückt, und dann hatten auch gute Tänzer und Tänzerinnen – das hat richtig Spaß gemacht.

Frage: Also ist mit Luc von Mensing erst mal nichts mehr geplant?

Lucas: Doch, na klar. Wir spielen noch Konzerte – aber das Deichbrand war natürlich erst mal unser Highlight, das man lange im Kopf hatte. Aber die kommenden Auftritte in Wardenburg, Wilhelmshaven und Bremen werden auch cool.

Alex: Jeder Auftritt macht Spaß!

Keno: Und das große Ziel in diesem Jahr ist es, ein Album zu machen.

Kilian: Album und danach eine Tour.

Lucas: Genau, um das Album dann ein bisschen zu präsentieren. Das wäre schön.

Frage: Was erwartet die Leute bei euren nächsten Konzerten?

Lucas: Im Grunde gehen wir jeden Gig gleich an. Da ist es dann im Endeffekt egal, ob wir auf dem Deichbrand spielen oder bei einem kleineren lokalen Auftritt. Wir wollen uns den Leuten immer bestmöglich präsentieren und natürlich dafür sorgen, dass alle Spaß haben und mit guten Erinnerungen an den Abend nach Hause gehen. Dafür geben wir auf der Bühne alles und hoffen, dass der Funke auf das Publikum überspringt.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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