Edewecht - So viel Besucher wie noch nie in der kurzen Geschichte des Nikolai-Marktes konnten am Sonntag die Organisatoren der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Edewecht begrüßen. Die Rasenfläche vor dem Haus der offenen Tür verwandelte sich in einen großen Cafe- und Spielgarten, während im Gemeindehaus selbst das Bühnenprogramm stattfand und einige Verkaufsstände aufgebaut waren.

Zum fünften Mal lud die Evangelische Kirche zu ihrem Nikolai-Markt ein, der dieses Mal das Motto „Erntedank“ hatte. Mit einem Gottesdienst wurde die Tagesveranstaltung eröffnet. Der Landvolkverein Jeddeloh hatte eine Erntekrone gebunden, die die Kirche schmückte. Mit vielen Kinderaktionen, dem Verkauf von unterschiedlichen Waren, die meisten in Handarbeit erstellt, und einem Bühnenprogramm wurde ein kurzweiliger Sonntag gestaltet.

Bei dem Nikolai-Markt standen einmal mehr die Kinder im Mittelpunkt. Sie konnten sich schminken lassen, sich mit Tattoos schmücken, Träum-schön-Säckchen basteln, als Steinmetz tätig werden oder sich von den Luftballon-Künstlern Julian und Susanne die verschiedensten Motive aus Luftballons machen lassen.

Die drei Organisatoren Imke Martens, Elke Kahlen und Annegret Bischoff waren mit der Resonanz und dem Verlauf mehr als zufrieden. Bei herrlichem Spätsommerwetter nutzten viele Familien die Zeit, um sich an den verschiedenen Aktionen zu beteiligen und draußen den selbst gebackenen Kuchen zu genießen. Bereits um 13.30 Uhr, so Imke Martens, waren die Bratwürste, von der Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr angeboten, verkauft.

Alle Gruppen der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, vom Team Kindergottesdienst über die Frauenhilfe und dem Rat der Evangelischen Jugend bis hin zu den Konfirmanden, dem Gospelchor sowie die drei Kindergärten beteiligten sich mit unterschiedlichen Aktionen an dem Fest. So trat ein Kinderchor der drei Kindergärten am Nachmittag auf der Bühne auf, dazu konnten sich einige Besucher als Karaoke-Sänger darstellen.

Die erzielten Einnahmen aus dem Kuchenverkauf, der zusammen mit Kaffee und Tee aus Fairem Handel angeboten wurde, sowie die eingenommenen Gelder aus der Dienstleistungs- und Pflanzentombola kommen dem Witwenprojekt in Kalkutta zugute.